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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
Entstehung
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Zwei derselben sind Kugeln von ungefähr 2 Zoll Durch-messer mit enger Oeffnung und einem kurzen darüber befind-lichen Halse, zwei sind schmal gebauchte und unten spitze,bis auf den Mangel der Henkel, den grossen Thonamphorengleichende Fl'äschchen von ungefähr 5 Zoll Länge und1 Zoll Durchmesser, und zwei 3 bis 4 Zoll lange vogel-artige Gefässe, mit kugeligem Leib, einem konischen offenenKöhrchen an der Stelle des Schweifes und einem gekrümmtenHalse, der in eine schnabelartige eng geöffnete Spitzeausläuft.

Auch anderwärts sind derartige Glasgefässe, zuweilenbunt gefärbt, gefunden, und ihre Bestimmung zur Aufbe-wahrung jn Schminke und wohlriechenden Salben erkanntMorden. Hier aber hat der noch vorhandene Inhalt einechemische Untersuchung, wenn auch keine vollständigeAnalyse möglich gemacht, da diese durch das geringeQuantum erschwert wurde, welches theils mit eingedrun-genem feinen Sande, in den sämmtliche Gegenstände ohneirgend eine Steinbedeckung eingesetzt gewesen waren, theilsmit abgelösten dünnen Glasblättchen vermischt und zutrockenen Körnern geballt war. Der Director der hiesigenGewerbeschule Hr. Dr. Nauck, welcher auf meine Bitte dieAnalyse versuchte, hat mir Nachstehendes mitgethcilt:Daszarte rosenrothe Pulver, aus dein einen der Vögel, scheinteine Schminke gewesen zu sein. Es schmilzt beim Er-hitzen auf Platinblech und entwickelt einen schwach ran-zigen Fettgeruch, es brennt mit heller, wenig russenderFlamme und hinterlässt Bleioxyd. Auf Kohle erhält mandaraus metallisches Blei. Der rothe Farbstoff scheint orga-nischer Natur zu sein, vielleicht Safflor. Die bröckliche,etwas in's Graue spielende, heller und matter rosenrotheMasse, welche aus einem der Fläschchen und einer derKugeln genommen worden war, zeigt auf Platinblech undvor dem Löthrohre auf Kohle das gleiche Verhalten, scheintaber mehr Fett und weniger Blei zu enthalten. In heisserKalilauge löst sie sich unter Verseifung der Fette auf,ebenso in Salpetersäure unter Entwickelung von rothbraunenDämpfen, mit Plinterlassung eines geringen, nicht weiter