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hingab, und vor allem: er hatte sich selbstgewonnen. Doch nichts gewinnt, wer nichterst alles geopfert; willst du mit Christusleben und herrschen, musst du erst mitChristus sterben. Das lehrte nun PaalHaave. Und er lehrte es nicht nur. Er han-delte auch nach seiner Lehre. Schon seinenVater hatte die innere Stimme nach dieserRichtung getrieben; Enoch hatte die Mah-nung missachtet und an diesem Zwiespaltmit sich war er zu Grunde gegangen. Paalaber war stärker als sein Vater. Er wolltemehr, er begriff tiefer. Er sieht sich alsTräger einer Kulturmission. Alle mensch-liche Kultur hat ja zwei Seiten, eine mehrinnerliche, ethische, religiöse, philosophische,und eine der Aussenwelt zugewandte, sinn-liche, wissenschaftliche, künstlerische, sowiees Goethe in den Gestalten der „schönenSeele" und ihres Oheims in dichterischeSymbole gebracht. Auch Garborg nütztdiese Kontrastwirkung aus, um seinen Ge-danken in vollem Umfang darzustellen. Erzeichnet in seinem Stück zwei Volkserzieher,— der eine, möchte man sagen, steht demAnonymus des Rembrandtbuches nahe, derandere dem Pseudonym des Buches ,,Dul-camara". Jens Eide, Paals Schwager, auchein „Studierter", Jurist und Lensma'nn,kommt aufs Land zurück, weil er helfen