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Die skandinavische Litteratur und ihre Tendenzen : nebst anderen Essays
Entstehung
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Garn in seiner Erinnerung auf, Szene umSzene, alles, was sie mit einander erlebt,alles, was er vergessen zu haben geglaubt.Aber auf einmal stand alles in anderemLichte vor ihm als sonst. Er dachte nunan sich und sein Lebenswerk gleichsam mitTore Garns Gedanken. Und Tore Garnhatte recht und er hatte unrecht. Nicht derVorsichtige hatte recht, der sich hinter denSchirm derObjektivität" flüchtet,That-sachen" sucht und die innersten Gedankenseiner Person für sich behält. Recht hatte,wer seine ganze Individualität als Einsatzgab im Wagekampf des Lebens. Und Sixtenhatte das heimlich immer gewusst und esnur nicht wissen mögen. Warum sagte ersich das jetzt? Warum war ihm Tore Gamnun so übermächtig gegenwärtig? . . .Draussen hatte sich ein Sturm erhoben. DieUhr schlug zwölf. Erst zwölf? Wie gingdas zu? Sixten stand auf und legte sichins Bett. Aber er fand keine Ruhe. Wunder-liche Laute, ein Trippeln, Fegen, Scharrenauf dem Dache, in der Wand, im Schorn-stein wo war's doch? Etwas Scharfes,das kratzte, etwas Weiches das schleppte,Flügel, grosse starke Flügel, die gegenetwas schlugen, sich zu befreien suchten,dann eine Stille, die noch unheimlicher war.Er will anzünden; das Zündhölzchen löscht