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hat um sein Wesen hohe Schanzen gezogenund sich abgeschlossen vom Tage und seinenInteressen. Er lebt in alten Büchern und inalten Zeiten, weil er mit solchen weltflüchtigenStudien die Unruhe, mit der die Gegenwartihn anfüllt, und die Misstöne des Leidensringsum übertäubt. Und nun muss er, derIroniker, Tore Garn begegnen, dem Enthu-siasten, der mit dem Dasein anbinden will,der überströmt von Arbeitslust und Kampf-lust, dessen Antlitz strahlt wie das einesVerliebten, obwohl er in nichts verliebt istals in die Welt und das Leben, Tore Gam,dem Hinz und Kunz ein Bruder ist undjeder Freund ein wahrer Halbgott. Derfelsenfest an die Zukunft glaubt und hofft,noch einen Blick ins gelobte Land einesbesseren Menschendaseins thun zu dürfen —ganz wie Moses. Denn warum, meinst du,gelang das Moses? „Er zwang eben Gott,den Traum Wirklichkeit werden zu lassen.Sein Anspruch ans Leben war so unermess-lich, dass seine Forderung niemals mehrzurück ins Nichts sinken konnte, sondernsein Recht sich nahm. Hätte Moses seinenTraum nicht verwirklicht bekommen, würdeer gegen Gott Aufruhr erhoben und dieGesetzestafeln zerschlagen haben. Er hätteIsraels Kinder zurück in die Wüste geführtund sie zum Fluch der Menschheit als Räuber-