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Volkszusammenrottung, Arbeiterbesprechung,Fabrikantenberatung. Immer wird dabei ge-redet, geredet, und bei diesem vielen Rede-halten wird der Gehalt seiner Reden seichtund seichter.
Anfangs der Siebzigerjahre hatte Björn-jon schon eine reiche Dichterthätigkeit hintersich. Er hatte seine Volkserzählungen ge-schrieben, die als idyllische Poesie von un-vergänglichem Jugendreiz sind, eine Mengeprachtvoller wetterwendischer Lyrik, Bal-laden, die sich an die köstlichsten Reliquiendes Folklore reihen und historische Dramenmit grossen Gestalten und grossem Stil.Nun war das alles gerade ein bisschen un-modern geworden und Björnson, ein Skalde,sollte doch an der Spitze des Fortschrittesstehen. An ihm war es ja, das Volk zuführen, und er hatte gerade keinen Königs-gedanken. Ein paar Jahre lang fiel ihm nichtsNeues ein. Da kam über den Kattegat dasnötige Rezept. Eine lebendige Litteraturbringt Probleme zur Debatte. Und Ibsen,der böse Nebenbuhler, hatte sogar ein Pro-blemstück geschrieben, ehe Brandes es ihmsagte. Da hiess es, den Anschluss nichtversäumen. Denn „Problemstück" war gut.Der Skalde muss ja leiten und belehren.Dichten genügte nicht; man musste auchIdeen haben. Und natürlich Gesinnung: