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b) A dj ectivum.
Der Unterschied zwischen st. und sw. Flexion zeigtsich auch im Acc. sing. fem. des Adj. schon angegriffen.Neben den regelrechten Formen die reinen 7145, die vilreiden 7517 erscheint der «-lose st. Acc. in die zarte: arte4487, die reine : eine 7537; wohl auch in die siule werde 7537.
Sehr beachtenswert ist die Flexion des Adj. in fol-genden drei Fällen : sime geböte werde: erde (acc. sing.)1231, dem gotes sime werde : gibcerde (dat. sing.) 1556,deme hörne : uzerl;orne (Attribut zu Jcorne) 2330. Wenig-stens für die beiden letzten Belege wird das e durchReim und Silbenzahl absolut gesichert. Es könnte sich,hier um eine inkongruente Übertragung der schwachenNom.-Endung handeln. (Paul, Gramm. § 227, 3 Anm.) 1 ).Wahrscheinlicher ist aber, daß sich in dieser Endung -eSpuren einer Angleichung der Adj.-Flexion an die des st.Subst. zeigen (vgl. die analogen Fälle im Versinnern,p. 13). Auch sonst erscheint dies e ganz vereinzelt imMd. (Weinh. § 505), etwas häufiger nur im Schles.(Rückert, Entwurf . . schles. Mundart pp. 213. 244).
c) Pronomen.1. Pron. pers. Die Formen mir, dir, wir, ir sindsämtlich durch den Reim auf gir gesichert, 'ebenso mich,dich durch zahlreiche Reime auf -lieh, -rieh u. a. DerDat. heißt nur im : vernim 3729. 4091. 7227, : Joachym125. 340. 7412, : Aozim 7197, niemals ime, wie fast aus-schließlich in den Makk. — Der Acc. sing, und Dat. plur.heißt in : gesin 1388. 3220, '.sin 8 x, \Hn 5 x, : bin 7741.Daneben erscheinen die nicht beweisenden Reime en : sen(= sin) 6913, : hen 5449, wichtiger uzsetzigen : en 3175. —Der Acc. zu wir heißt uns : unguns{t) 1353, der Dat. zuir heißt wie der Acc. iueh : ziueh (conj. praes.) 535, alsokein streng beweisender Reim.
1) Dasselbe wäre anzunehmen 6506 f.: waz man daruf mac tragenuzlegunge vil siechte, wenn uzlegunge auch in dieser Trennung nochals Genet. empfunden wurde.