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Syncope und Sibilation vor t ist erfolgt in nest: ge-cez(e)t 3589, geist: heiz{e)t 8259.
s steht für seh in heisen (= heischen) : meisen 4048,im achtfachen Keim.
4. Liquiden.
r fehlt durchweg im Auslaut der Worte hie, e, ivä,sä (einmal sän 5583). Neben überwiegendem da erscheintdar : clär 6461, : gar 8053. Ebenso herrscht durchaus dieForm nie (25 mal). Doch erscheinen auch nicht ganzselten die r-Formen: mer : her 1797, : her 3895, : ser 4871;viere : widerhere 5155, : lere 4051. 7303, : here 4645, : mere5725, : sere 4 x.
Im Auslaut von na erscheint zuweilen ein eigentüm-liches unorganisches r, das sein Entstehen vielleicht demHereinspielen komparativischer Vorstellungen zu dankenhat. Auch die falsche Analogie von dä-där, me-mer magmitgewirkt haben. Die Reime sind: darnär : jdr 997,war 6493, : vorwar 3853; hernär : schar 6305. 6443 1 ). Indarnäre: häre 8117 ist an den epithetischen Konsonantengar noch ein epithetisches e gefügt.
Metathesis von r zeigt sich in verburnen : zürnen 5819.
n. Reim von m : n zeigt alsani : Jean 3467.
Beachtenswert ist der Reim trein {tragen) : prein(prangen) 4773. 7047, der in prägen Nasalierung des Vo-kals vor der Kontraktion nötig macht. «-Ausfall nachKonsonant zeigt sich in dem Part. beger(n)den : erden 1216(vgl. p. 55 Anm. 2).
Verklingen von n ist der Ordenslitteratur nicht ganzfremd (s. z. B. Ev. Nie. p. LIV). Für den Danieldichterfehlen sichere Belege, doch seien einige Fälle angeführt,die dafür zu sprechen scheinen: ich sage dir, diz richeiii)muz gentzlich von dir wiehern) 3731 (Quelle: regnum tuumtransibit a te); dem menschen Got noch meret sin vroude in
1) Diese Formen stellen eine Vorstufe der in späterer Zeit nichtseltenen hernacher u. ähnl. dar.