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diesem Jahre mit den Brüdern Lippold und Dietrich von Escherdewegen ihrer Ansprüche auf das Lehn des Schlosses Winzenburg 1 ).Mit dem Zehnten bei der Winzenburg war um diese Zeit derEdelherr Luthard von Meinersen belehnt, dessen AfterlehnsmannJohann von Frankenberg war 2 ).
Kein Bischof weilte so häufig auf der Burg, seitdem er dieverpfändeten Stücke wieder an sich gebracht, wie Konrad JJ.Wir finden ihn dort am 5. December 1230 3 ), am 18. August 4 )und 6. December 1232 5 ), auch zwei Jahre später am 5. Mai 6 )und 15. Juli 7 ), am 3. Juli 1235 8 ), sowie im Jahre 1238 am 9. 9 )und 12. November 10 ), selbst noch Anfang December d. J. n ).Ferner hielt er sich am 13. December 1240 12 ), am 25. April1243 13 ), am 24. April 1244 u ), und zuletzt, soviel mir bekannt, am25. Januar 1245 15 ) dort auf.
In der kriegerischen Zeit seines Nachfolgers, des BischofsHeinrich I. (von Eusteberg) 16 ), wird die Winzenburg nur einmalzu Anfang seiner Regierung (1247) genannt. Gegen ihn hatteeine Partei den Grafen Hermann von Gleichen gewählt, der, vonmächtigen Verbündeten unterstützt, mit gewaffneter Hand in denBesitz sämmtlicher fester Plätze gelangte, mit Ausnahme derWinzenburg (Vincenburg). Dennoch endete der Wahlstreit durchpäpstliche Intervention siegreich für Heinrich I. 17 ).
Der thätige Bischof Johann I. (1257 — 1260) konnte in derschwierigen Zeit seiner kurzen Amtsführung nichts für dieWinzenburg thun. Erst seinem fürstlichen Nachfolger, demjungen Bischof Otto I. (1260—1279), gelang es trotz grosserLasten und schwerer Kämpfe mit seinen Brüdern, die Winzen-
Anm. 4; Havemann, Br.-Lüneb. Gesch. I, 322. — ') Sudendorf a. a. 0. I,297, Anm. 3; Doebner a. a. 0. I, 49, Nr. 91; Bode a. a. 0. 1, 446, Nr. 443. —2 ) Sudendorf a. a. 0. I, 9, Nr. 10. — 3 ) Koken, W. 183. — 4 ) Bode a. a. 0.I, 498, Nr. 517. — 5 ) Koken a. a. 0. 185; Bode a. a. 0. I, 501, Nr. 523. —6 ) v. Hodenberg, Cal. Urkb. in, 53, Nr. 66. — 7 ) Bode a. a. 0. I, 514,Nr. 537. — 8 ) Doebner a. a. 0. I, 70, Nr. 136. — 9 ) Bode a. a. 0. I, 535,Nr. 563; Volger, Urkb. d Bischöfe v. Hildesh. (H. 1 d. TJrkbb. des Hist. V.f. Nieders.), 22, Nr. 17. — 10 ) Bode a. a. 0. I, 536, Nr. 564. — ") Das. I,538, Nr. 566; v. Hodenberg a. a. 0. VIII, 5, Nr. 5. — n ) Marienr. Urkb. 29,Nr. 15. - 13 ) Bode a. a. 0. I, 556, Nr. 598 u. a. 0. — ») Copiar IX, 265,S. 80 im St.-A. Hannover. — 18 ) Bode a. a. 0. I, 565, Nr. 607; Volger a. a.0. 31, Nr. 26; Dürre, Wallmoden 11, Nr. 25. — 16 ) Zeitschr. f. hess. Gesch.VIII, 34. - ") Chron. Hildesh. a. a. 0. VII, 861.