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bürg, vom Baierberge an bis zum Thore, mit einer Mauer zuumgeben 1 ). Schon gleich nach seinem Begierungsantritt scheintOtto I. die Burg an Heinrich von Steinberg und seine SöhneAschwin und Konrad zum Pfandbesitze, und, wie damals ge-wöhnlich, zu Lehn gegeben zu haben, denn diese Urkunden am7. Juni 1261 auf der Burg 2 ), und Behrens 3 ) nennt Aschwin be-stimmt als Inhaber derselben. In der Zeit der ThätigkeitKonrads von Bössing als Kaplan auf der Winzenburg wird einBitter Ulrich von Hohenbüchen (Bössing) unter Umständen ge-nannt, die ihn als Pfandinhaber vermuthen lassen. So 1263 4 ),1264 5 ) und in undatierter Urkunde aus der zweiten Hälfte des13. Jahrhunderts 6 ). Doch schon 1267 scheint Otto I. — nochals Elect — das Schloss in eigener Nutzung gehabt zu haben,wenigstens deutet seine Anwesenheit daselbst darauf hin 7 ).Später folgte anscheinend wiederum eine längere Periode derVerpfändung, vermutlich an den Bitter Johann von Dalem, der1274 auf dem Schlosse urkundet 8 ), worauf schon 1276 9 ) und1277 10 ) der Bischof dort wieder als Urkundenaussteller auftritt,also aller Wahrscheinlichkeit nach Selbstnutzer war. In dieserZeit des eigenen Besitzes wird die oben erwähnte Ummauerungstattgefunden haben, weil der Bischof im Jahre 1275 die BurgWoldenberg ebenfalls mit einer Schutzwehr versah 11 ).
Auch die weiteren urkundlichen Nachrichten betreifen mitwenigen Ausnahmen Verpfändungen und Wiedereinlösungen derWinzenburg, wie es der ungeregelte Zustand der bischöflichenFinanzen mit sich brachte. Die Bischöfe mit Ausnahme vonMagnus (1424—1452), der einigemal dort residierte, blieben des-halb der Burg fern. Ueber die Pfandinhaber haben wir, wiebisher, nur dürftige Nachrichten. Darf man als solche die Aus-steller der auf der Burg vollzogenen Urkunden annehmen, sowar sie in dem letzten Decennium des 13. Jahrhunderts im Besitzder Herren von Dalem, aus deren Geschlecht Lippold im Jahre
') Chron. Hildesh. a. a. 0. VII, 864; Leibniz a. a. 0. I, 754. — 2 ) Or.St.-A. H., Kl. Lamspringe Nr. 29. — 3 ) Steinberg, 50. — 4 ) v. Heinemann, C.d. A. II, 211, Nr. 287. — 5 ) (Kotzebue), Chron. coen. mont. Trane 31; irrigauch S. 16 zu 1244 erwähnt. — 6 ) Or. St.-A. H., Kl. Prankenberg Nr. 28. —7 ) Das. Maria-Magdalenenkl. zu Hildesh. Nr. 84. — 8 ) Das. Donist. Hildesh.Nr. 241. -- 9 ) Z. f. N. 1861, 127. — I0 ) v. Hodenberg, Cal. Urkb. III, 235,Nr. 363. — ») Ltintzel, D. u. St. H. II, 265.