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Geschichte der Grafen von Winzenburg
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Grafen Otto (d. Ä.) von Eieneck geheirathet hatte, und gabennun, um die vom Annalisten behauptete Abstammung der hol-ländischen Brüder aus dieser Ehe zu ermöglichen, Ottos einzigerTochter Sophie den Grafen Dietrich VI. von Holland zum Ge-mahl, weil dieser der Zeit nach vollkommen passte, und aucheinen Bruder hatte, der Florenz (der Schwarze) hiess. Der An-nalist wollte jedoch dasnahmt" nicht auf Eichenza, sondern aufderen Gemahl, Kaiser Lothar IIL, bezogen haben, von dessensoror (Halbschwester), die auch Gertrud (oder Petronilla) *) hiess,der Annalist, wenn er recht berichtet, hätte sagen müssen, dasssie den Grafen Florenz II. (den Dicken) von Holland vermähltwara qua (Ehe) descenderunt fratres de Hollant", nämlich diegenannten Brüder Dietrich VI. und Florenz (der Schwarze), so-wie Simon, Domherr zu Utrecht 2 ).

Habe ich damit das letzte Hinderniss weggeräumt, welchesder Anerkennung von Albrechts Ehe mit Sophie von Eieneckbisher im Wege stand, so konnte die Lüneburger Chronik a. a. 0.mit Eecht den Grafen Otto d. J. von Eieneck den SchwagerAlbrechts des Bären nennen.

Wann Letzterer die Sophie von Eieneck heirathete, istnicht überliefert. Da aber wahrscheinlich verwandtschaftlicheBeziehungen für den damaligen Herzog Lothar massgebendwaren, als dieser nach dem Tode des Markgrafen Heinrich d. J.von Eilenburg im Jahre 1123 Albrecht in die Mark Lausitz ein-setzte (S. 78), so wird man annehmen können, dass in diesemJahre die Ehe schon geschlossen war.

Wenn nun aus dieser Ehe, wie wir nach Bothos Chronikanzunehmen berechtigt sind, nur drei Söhne und vielleicht eineTochter hervorgingen, so müssen Albrechts übrige Kinder ineiner zweiten Ehe erzeugt sein, die er meiner Annahme zufolgein einem nicht bekannten Jahre mit Sophie, der Wittwe Eot-manns d. Ä. von Himstedt 3 ), und Schwester des Grafen Otto vonAssel schloss.

J ) Jaffe, Lothar, 227, Note 2. 2 ) Bemhardi a. a. 0. 523, Note 29 u.815 f., der auch den Irrthum nicht erkannte; Voigtel - Cohn a. a. 0.3 ) Bode in seiner Genealogie der Grafen von Wöltingerode (Z. d. H.-V.,23. Jahrg. [1890], 1, S. 11) giebt, den Hypothesen Cohns (Forsch. VI, 537)folgend, diese Wittwe Kotmanns v. Himstedt, die er mit Cohn für eine