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Gottschalk (d. J.) antreifen, der gewiss der Asseler Genealogieangehört, so werden wir kaum irren, wenn wir einen GrafenEckhard III. (Bkkehardus coraes) als Sohn des älteren Gott-schalk von Assel ansetzen, zumal da die Zeit sehr gut passt,und ein westfälischer Graf Eckhard, der hierher gehören könnte,um diese Zeit in der Umgebung des Kaisers nicht vorkommt.Der Graf Eckhard (III.), den ich im Auge habe, ist Vermittlerbeim Kaiser Konrad II., als dieser am 20. Mai 1029 zu Thüngenseinem Stiefsohne Ernst II., Herzog von Schwaben, das Herzog-thum Baiern gegen Weissenburg verleiht 1 ). Dieser Eckhard (III.)wäre somit der Vater jenes jüDgeren Gottschalk von Assel 2 )(Gotescalcus comes), welcher im Jahre 1065 als einer der Grund-besitzer in einem Forstbanne auftritt, welchen König Hein-rich IV. Ende Juni oder Anfang Juli d. J. zu Trier dem Hildes -heimer Bischof Hezilo schenkte, und welcher vom Dorfe Ildeab, die Lamme und Innerste hinab bis zur Leine, diese hinauf— ein Gebiet auch auf dem linken Leineufer einschliessend —bis zur Laide-Brücke (bei Gronau) und von da bis Ilde umgrenztwurde. Die innerhalb dieses Bezirks Begüterten, zu denen GrafGottschalk d. J. gehörte, mussten zu der Schenkung ihre Ein-willigung geben s ); man wird deshalb annehmen können, dass siesich persönlich in Trier eingefunden hatten 4 ).
') Posse, C. d. S. r. I, 1, S 291, Nr. 72; Jaffe, B. r. Germ. V, 35. DieZweifel an der Echtheit der Urkunde sowie über diese selbst vgl. S. 206 undNote 2 das. — 2 ) Wersebe, Gaue 183 möchte den Grafen Christian, welcher1039 (M. G. SS. in, 103; IX, 853. Die Urk. v. 3. Septbr. 1039 bei Haren-berg, H. e. G. 672, welche Christian ebenfalls Vogt nennt, ist trotz Stumpf,K. K. Nr. 2143 nach Steindorff, Heinrich III., I, 378 f. und Lüntzel, D. u.St. H. I, 319, Note 4; [vgl. dessen Ae. D. H. 143, Note 100 und Bode, Goslar.Urkb. I, 123, Nr. 30] Fälschung.) als Vogt des Stifts Gandersheim und 1047,Septbr. 7 (Bode a. a. 0. I, 127, Nr. 40; Lüntzel, Ae. D. H. 362) als Comitat-graf in dem in der Nähe von Gandersheim gelegenen Gau Densiga (Wenziga)erscheint, für den Vater des Grafen Gottschalk d. J. halten und ihn unter-scheiden von einem Grafen Christian im Mansfeldischen, dem Vater desGrafen Wichmann von Seeburg und Bruder des Grafen Gebhard II. vonQuerfurt. (Z. d. H.-V, 7. Jahrg. [1874], Tabelle zu S. 177; Archiv f. Kundeösterr. Geschichtsquellen, XXI [1859], 353—375; Lepsius, Kleine Schriften III,26.) Ich halte beide Grafen Christian für identisch und für den Vater Wich-manns. (Vgl. Z. f. N. 1876, 84 ff.) — s ) Or. G. IV, 481. Diese Schenkungschliesst sich an eine ähnliche desselben Königs vom 9. März 1062 (Stumpf,R. K. Nr. 2604) räumlich an. — 4 ) Gottschalk d. J. oder sein Grossvater
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