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die Versicherung 1 der Treue und Unterwürfigkeit des Königsunter die römische Kirche, und erlangten dagegen das Ver-sprechen des Papstes, zu Weihnachten mit dem König auf einemMainzer Tage persönlich zusammen zu treffen. Allein auf demWege dahin änderte Paschalis seinen Entschluss und begab sichnach Frankreich, um von hier aus unter dem Schutze eines derKirche treu ergebenen Königs die Verhandlungen mit demdeutschen König zu führen. Paschalis berief auf den 23. Mai1107 ein allgemeines Concil nach Troyes. Der König erhieltdie Kunde davon am 2. Februar in Quedlinburg durch einefranzösische Gesandtschaft, der er versprach, zu einer Vor-besprechung in Chälons a. d. Marne eine Gesandtschaft abordnenzu wollen. Er selbst brach, um während der Verhandlungenin der Nähe des Papstes zu sein und nach einem günstigen Aus-falle derselben auf einer persönlichen Zusammenkunft mitPaschalis den Frieden zu sanctionieren, nach dem Rhein auf.Ostern feierte der König zu Mainz und blieb daselbst bis in dieersten Tage des Mai; in seiner Umgebung der comes Herimannus(von Winzenburg), welcher sich dort mit anderen sächsischenGrossen am 2. Mai 1107 beim König für die Restitution der derAbtei St. Maximin bei Trier früher entrissenen Güter verwendet 1 ).Alsdann eilte Heinrich mit einem grossen Gefolge geistlicherund weltlicher Fürsten und einem ansehnlichen Heere in derRichtung auf Chälons der Grenze zu. Seinem Versprechengemäss sandte er eine Gesandtschaft unter Führung des Erz-bischofs Bruno von Trier nach Chälons, welche die BischöfeOtto I. von Bamberg und Erlung von Würzburg, den HerzogBerthold HI. von Schwaben (Zähringen), den comes Herimannus(von Winzenburg) und den Grafen'Wiprecht (d. Ä. von Groitzsch)zu Mitgliedern zählte 2 ). Dem dort weilenden Papste entbotendie Gesandten den Gehorsam des Königs, doch unbeschadet derRechte der Krone gegenüber der Kirche, worauf dieser dem
*) v. Heinemann, C. d. A. I, 133, Nr. 167; Posse, C. d. S. r. I, 2, S. 11,Nr. 11; Beyer, Mittelrli. Urkb. I, 472, Nr. 412; de Gudenus, C. d. M. II, 8;v. Meiller, Keg. areh. Salisb. 1. — 2 ) Nach den Annal. Patherbr. 117.— DieGesandtenliste in Suger's Vita Ludoviei Grossi (Duchesne, Hist. Franc. Script.IV, 289) und M. G. SS. XXVI, 50 ist irrig, was Giesebrecht, D. K. Z.4. Aufl. III, 2 (1877), 778 u. a. übersahen. Vgl. Peiser, d. deutsche Investitur-streit unter K. Heinrich V. (Diss.) 39.