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ergiebt 1 ), worin von einem verstorbenen Bruder der AebtissinnenEilika und Adelheid die Rede ist, der auch Udo hiess, und der,weil er kinderlos war, Eilika zur Erbin eingesetzt hatte. Vorihr hatte Udo seinem Bruder Meinhard sein Erbe vermacht,wie die Schenkung eines Hofes in Weende (Winithe) seitenseines gewissen Sigimar an das Kloster Heimarshausen zeigt, zuwelcher der Graf Udo mit seinem Bruder und Erben, der nurinfolge eines Lesefehlers hier Meinbernus genannt wird, ihreEinwilligung gaben 2 ). Meinhard und sein Bruder Piligrimmüssen also bei der Einsetzung der Eilika in das Erbe Udos(vor 1103) schon todt gewesen sein. Graf Udo, den der AbtReinhard gar nicht erwähnt, weil er nicht zu den Wohlthäternseines Klosters gehörte, ist ausserdem nur noch im Jahre 1102bekannt, als er dem oberschwäbischen Grafen Werner (vonGrüningen), Vogt des Klosters Kaufungen, eine Urkunde be-glaubigen hilft 3 ).
Von der Aebtissin Eilika zu Ringelheim berichtet der AbtReinhard, dass sie aus Liebe zu seinem Kloster jährlich 6 bis8 Monate darin verweilt habe, und dass sie, nachdem sie fürdas Seelenheil ihrer erschlagenen Brüder schon ihr gesammtesEigenthum in der Feldmark des Dorfes Reinhausen seinemKloster geschenkt, auch den Rest ihres Erbtheils demselbengegeben haben würde, wenn nicht ihr Oheim, der Bischof Udoihm schlau zuvorgekommen wäre. Dieser hatte, wie aus seinervorerwähnten Urkunde vom Jahre 1103 hervorgeht, seine NichteEilika zu bewegen gewusst, dass sie mit Zustimmung ihrerSchwester Adelheid und ihres Vormundes, des Grafen Hermann(III. von Reinhausen), ihre sämmtlichen, von ihrem Bruder Udoererbten, sehr ansehnlichen Güter, mit Ausnahme von sechs Hufenin Schlanstedt (Slenstide), der Kirche in Hildesheim unter derBedingung schenkte, dass ihr die Leibzuchtsrechte über diese,sowie über die von ihrer Schwester geschenkten Güter (derganze Hof zu Hevensen 4 ) und der dritte Theil der Höfe zu
') Or. in duplo im St.-A. H. Dornst. Hildesh. Nr. 35, 36. Vollständig,doch ungenau gedr.: Lüntzel a. a. 0. 254; unvollständig: v. Spilcker, Everst.,Urkb. 6 u. 7, Nr. 3 U. 4; Harenberg, H. e. Gr. 695 mit falschem Jahr 1106.
- 2 ) Wenck, H. L. II, 2, Urkb. 62, Nr. 12; vgl. Schrader, Dynastenst. 236.
— 3 ) Ledderhose, Kleine Schriften, HJ, 189. — 4 ) Vgl. Chron. Hildesh. inM. G. SS. VII, 855. — Im J. 1146 überliess Bischof Bernhard I. von Hildes-
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