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leflexion, und was in diesem einzigen Falle konstitutive Be-deutung für ein vergleichsweise Gegenständliches, die Tat-aandlung, hat, jenes „Form der Form als ihres Gehalts"-WerdenRes Geistes findet nach der romantischen Anschauung unaufhör-lich statt und konstituiert vorerst nicht den Gegenstand, son-dern die Form, den unendlichen und rein methodischen Cha-rakter des wahren Denkens.
Es wird demgemäß das Denken des Denkens zum Denkenhes Denkens des Denkens (und so fort), und es ist damit dieDritte Reflexionsstufe erreicht. Erst in ihrer Analyse tritt dieGröße der Differenz, die zwischen dem Denken Fichtes undllciti der Frühromantiker besteht, vollkommen hervor; es wirdfcegreifiich, aus welchen philosophischen Motiven die gegne-rische Haltung der Windischmannschen Vorlesungen gegenRichte sich herschreibt, und wie Schlegel in seiner Fichte-lezension von 1808. wenn auch gewiß nicht ganz ohne Vor-Icingenommenheit, die früheren Berührungen seines Kreises mit■Fichte als ein Mißverständnis bezeichnen konnte, das sich aufIdie ihnen beiden gleicherweise aufgezwungene polemische Hal-Jtung gegen dieselben Gegner gründete 11 ). Die dritte Reflexions-I stufe bedeutet, mit der zweiten verglichen, etwas prinzipiellI Neues. Die zweite, das Denken des Denkens, ist die Urform,Idie kanonische Form der Reflexion; als solche hat sie auchI Fichte in der „Form der Form als ihres Gehalts" anerkannt.|Auf der dritten und jeder folgenden höheren Reflexionsstufegeht jedoch in dieser Urform eine Zersetzung vor sich, dieI in einer eigentümlichen Doppeldeutigkeit sich bekundet. Dasscheinbar Sophistische der folgenden Analyse kann für die[Untersuchung kein Hindernis bilden; denn tritt man in dieDiskussion des Reflexionsproblems, wie sie der Zusammenhangerfordert, ein, so sind freilich subtile Unterscheidungen nichtj zu vermeiden, unter denen der folgenden eine wesentliche Be-deutung zukommt. Das Denken des Denkens des Denkens kann| auf zweifache Art aufgefaßt und vollzogen werden. Wennman von dem Ausdruck „Denken des Denkens" ausgeht, soist dieser auf der dritten Stufe entweder das gedachte Objekt:Denken (des Denkens des Denkens), oder aber das denkendeSubjekt (Denken des Denkens) des Denkens. Die strenge Urformder Reflexion des zweiten Grades ist durch die Doppeldeutigkeitim dritten erschüttert und angegriffen. Diese aber würde zu
41 ) Vgl. Kürschner 315.