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1 (1790)
Seite
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21mit unruhiger Thätigkeit nach der Ursache for-schen, oder anderwärts nachfragen, und derSchade wird dann noch größer, als wenn Sieselbst ihm eine simple Antwort gegeben hätten.Uebrigens aber lehren Sie es zeitig Neugierdevon Wißbegierde unterscheiden. Jene ist dieNeigung, Dinge zu wissen, die uns zu wissenweder nützlich noch nöthig sind; diese hingegendie Neigung zum Erwerb solcher Kenntnisse, diewir brauchen und benutzen können. Wenn Siediesen Unterschied dem Kinde deutlich gemacht,und ihm durch viele Beispiele gezeigt haben,daß Neugierde nicht nur an sich tadelhaft sey,sondern auch oft jemanden ins Unglück bringe,zumal den, der nicht verschwiegen ist; so wirdes Ihnen leicht werden, die Fragen desselben,wo Sie es nothwendig finden, abzuweisen,ohne Nachtheil davon befürchten zu dürfen.Es wird nach und nach bemerken, daß vieleswirklich für seine Erkenntniß noch nicht gehöre,und haben Sie ihm da, wo Sie ihm verspra-chen, es schon zu seiner Zeit über diesen oder je-nen Punct zu belehren, auch Wort gehalten;so wird es auch nach und nach so weit kommen,daß es sich ganz auf Sie verläßt, und es Jh-nen zutraut, Sie werden ihm keinen Unter-richtO 3.