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69derlich, daß er den Kindern alles, so viel alsmöglich, angenehm zu machen wisse. Mag im-merhin der scharfsinnige Malebranche gegen dieseUeberzeugung loseifern, und als Philosoph be-haupten, daß man durch Erweckung sinnlich an-genehmer Empfindungen den Geist des jungenMenschen verzärtele, und ihn unfähig mache,einst seinen Flug in das höhere Gebiet strengererWissenschaften zu nehmen! Dieser Franzose rai-ſonnirte über Erziehung und Jugendunterricht nurin der dumpfen Zelle seines Klosters, ohne dabeiin die wirkliche Welt hinüber zu wandern, undErfahrungen und Thatsachen in Erwägung zu zie-hen. Wie sollte man wohl den Kindern die er-sten Kenntnisse füglicher beibringen können, alsmit Hülfe ihrer überwiegenden SinnlichkeitUnd wie könnte man wohl leichter den Trieb zumLernen in ihnen erwecken, als wenn man ihreEmpfindungen dabei in einen angenehmen Auf-ruhr bringt, und ihnen alles, so gut als mög-lich, von seiner reizenden Seite darstellt? Istdieser Trieb zum Lernen einmal da; so findet sichbald auch Muth und Kraft dazu ein. Wo die-ser Trieb aber fehlt, da ist es kein Wunder,wenn die Kinder flatterhaft sind, und mit ihrenGedanken lieber anderwärts herumschweifen, alssie3