um ein Amt an; oder verlassen Sie den Diensteiner Göttin, deren Priester Sie nicht sind, undweihen Sie sich einzig und allein Ihrem Schul-dienste. Er ist ohnehin einträglich genug, Sieernähren zu können.Was wollen Sie wählen? — Sie stutzenvielleicht, daß ich so ohne alle Umschweise mitdieser Frage auf Sie zufahre; stutzen vielleicht umdesto mehr, da Sie nicht wissen, wer es ist, dersie Ihnen vorlegt. Aber im Ernst, meinFreund! sie ist billig. Entweder das eine oderdas andere. Was wollen Sie wählen?Denken Sie einmal, die Antwort auf dieseFrage werde Ihr künftiges Schicksal entscheiden.Wie würden Sie alsdenn antworten? Anfangswären Sie vielleicht noch unentschlossen. Siewürden ungern Ihre Schooßsünden aufopfern.Aber selbst die bisherige Ausübung dieser Schooß-sünden würde Sie fähig gemacht haben, so zuantworten, wie es nicht nur den Gesetzen derKlugheit, sondern auch zugleich den Gesetzen derRechtschaffenheit angemessen wäre. „Alldieweiles Rechtens ist — würden Sie dann ohne Zweifelzu sich selbst sagen — daß, wer ein Amt hat,§ 2auch
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1 (1790)
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