11sie, um diejenigen unkenntlich zu machen, anwelche sie gerichtet sind, in ein anderes Gewandgeworfen, und hin und wieder Anmerkungen —gröstentheils nur zur Beförderung der pädagogi-schen Bücherkenntniß, die in unsern Gegendennoch so äusserst mangelhaft ist — hinzugesetzt habe,wobei ich indessen doch auch wieder manche litte-rarische Anzeige dem Verfasser verdanke.Einen Vorwurf aber befürchte ich. Vonmanchem Lehrer und Erzieher wird er zu viel ge-fordert haben, und mancher Schulaufseher wirdes bedauren, daß das Ideal, welches in seinenBriefen entworfen ist, sich schwerlich ins wirkli-che Daseyn rufen lasse. Er setzt ja sogar voraus,daß in jeder Schule die Grundkenntnisse der Geo-graphie, der Naturlehre, der Geschichte u. s. w.gelehrt werden müsten, und auch dies — wie sel-ten geschieht es!Allein gesetzt auch, es sey vieles in diesenBriefen enthalten, was nicht so leicht zu realisi-ren ist, und zumal in unsern Gegenden nichtsollt' es deswegen überhaupt ganz zweckwidrigseyn? Oder wäre es nicht vielmehr äusserst wün-schenswerth, wenn jeder Schullehrer sich bemühte,mit
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1 (1790)
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