'WVf if-
105
7. Kapitel.
Bildnerifche Werke.
Es erübrigt uns noch, die bildnerifchen Schmuckwerke zu behandeln, die nurfür die Freude des Auges in den Gärten aufgeteilt werden und die durch ihrekünftlerifche Ausführung, ihr edles Material oder die dargeftellte Allegorie die
Fig. 100.
^P^gES-^^
Schmiede zu Naudorf 65 ).
Aufmerkfamkeit feffeln und den Eindruck der durch die Kunft beherrfchten Naturerhöhen.
In den italienifchen Gärten der Renaiffance, fo wie in denjenigen des vorigenJahrhundertes in Frankreich und in Deutfchland war es Mode, plaftifche Werke auf-zustellen. Diefe edle Sitte, öffentliche Anlagen mit einem Volk von Statuen zubeleben, hat fich hauptfächlich in Paris erhalten, wo die Gärten der Tuilerien, desLuxemburg-Palaftes und die öffentlichen Anlagen im Allgemeinen zur Aufstellungder vom Staat angefchafften Kunftwerke aus Bronze und Marmor immer noch dienen,
54.
Statuenetc.
m