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6. Kapitel.Garten-Architektur in England im XVII. und XVIII. Jahrhundert.
29.
XVII. Jahr-hundert.
Bis zum Schlufs des XVII. Jahrhundertes hat England eine grofse Anzahl vonarchitektonifchen Gärten befeffen. Nicht nur die grofsen Häufer waren mit Terraffenund Orangerien verfehen, fondern auch befcheidene Landfitze hatten hübfche, regel-
Fig- 37-
Schlofsgarten zu Würzburg 22 ).
i
/. Palais. 6.
2. Hauptgarteneingang. 7.
j. Bosquet mit Waffer- S.
becken. 9.
4. Grofse Cascade. 10.
5. Laubgänge. //-
Treppen zum Wall.Grotte,
Spazierweg auf dem Wall.Laube.Terraffen.-14. Garten.
ij. Boulingrin.
16. Colonnaden.
17. Orangerie.
18. Labyrinth.
ig. Bacchus-Tempel.20. Flora-Tempel.
21. Canal.
22. Kirche und Ktofter.
23. Avenue.
24. Straffte nach dem Stadt-thor.
2J. Indifcher Pavillon.
XVIH. Jahrhundert.
mäfsige Anlagen aufzuweifen. In Fig. 4i 2ü ) ift die Abbildung eines Terraffengartensaus dem XVII. Jahrhundert, Balcaskie -in Schottland, wiedergegeben.
Im XVIII. Jahrhundert trat in England und fpäter auf dem Continent der Ge-fchmack für unregelmäfsige Anlagen auf, das Beftreben, auf einem befchränktenRaum die Schönheiten natürlicher Landfchaften künftlich nachzuahmen. Daraus ent-
Facf.-Repr. nach: The ßudio 1897.