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5. Kapitel.Pavillons und Gartenhäufer, Pflanzen- und Thierhäufer.
4 9- Etwas mehr Anfpruch auf die Bezeichnung einer architektonifchen Compofition
und als Lauben und Labyrinthe dürften die Pavillons aus Grillagen machen; aber wirk-
Gartenhäufer. li cne Architekturwerke können nur folche Bauten genannt werden, die einen maffiven
Fig. 87.
Ruhebank in einem englifchen Garten 54 ).
Körper haben. Als fchönes Beifpiel diefer Gattung möchten wir die Eckpavillonsder grofsen Münfterterraffe in Bern (Fig. 88 55 ) nennen, die aus dem vorigen Jahr-hundert flammen. Diefe Pavillons flankiren die zwei Ecken der mächtigen Terraffe,die einen wunderbaren Blick anf die Alpen gewähren, und fie verleihen durch ihrenmalerifchen Umrifs und die ftrenge Maffe ihres architektonifchen Aufbaues einenprächtigen Gegenfatz zu der duftigen Fernficht; fie geben ihr, fo zu fagen, mit denLinien der Baluftrade einen feften Rahmen.
55 ) Nach: Lambert, A. & E Stahl. Motive der deutfchen Architektur etc. Stuttgart 1890—93.