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Die Baugeschichte von Düsseldorf.
durch den Grafen Adolf V. von Berg mit Gräben und Wällenund, zur Zeit oder kurz nach seiner Erhebung zur Stadtmit Mauern und Thürmen befestigt.
Als die Erhebung bald nach dem von Adolf über denBischof von Köln errungenen Siege bei Worringen mit-telst Freibriefes vom 14. August 1288
a. Schlou.
b. Lewenhaue.
o Kapelle, apätor Lambertaa-
klrcbe.d. Liebfrauenthor.
Liebfrauenkaprtle und
Oaatliaua.
Fig. 1. Düsseldorf gegen Ende des XIII. Jahrhunderts.
erfolgte, hatte Düsseldorf einen noch sehr geringen Umfang;es beschränkte sich auf die noch jetzt die ,,A 11 e Stadt"genannte Strasse, die Lewengass e 1 ), die von demOberkellnerei-Gebäude, dem sogenannten Lewenhause 2 ) nachder Lambertus-Kirche führende „Gasse" und die nur aufder Ostseite bebaute, gegen den Rhein durch eine Mauerabgeschlossene Krämerstrasse. Die letztere sowiedie Lewengasse und die später ausgebaute untere Ritter-strasse waren ursprünglich Bürgergänge hinter den Gräben,später den Mauern der Stadt.
In der Nähe der Krämerstrasse stand eine Kapelle,welche im Anfange des 13. Jahrhunderts zur Pfarrkircheerhoben sein soll, zu deren Patron der heilige Lambertuserwählt wurde. An der Stelle dieser Kapelle ist die jetzigeLambertus-Pfarrkirche erbaut.
') Später Liefergasse genannt.
2 ) Das Lewen- oder Lieferhaus hat nach Strauven a. a. O. schonlange Zeit vor Erhebung Düsseldorfs zur Stadt und vor Erbauungder Ringmauern bestanden.