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Geschichte der Stadt Düsseldorf : in zwölf Abhandlungen ; Festschrift zum 600jährigen Jubiläum
Entstehung
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Zur Verfassungsgeschichte der Stadt Düsseldorf.

Von

Dr. H. Eschbach.

Jim 14. August 1288 wurde das seit 1189 bergischgewordene Kirchspiel Düsseldorf durch denGrafen Adolf V. von Berg und seine GemahlinElisabeth zur Stadt erhoben. Die Erhebungs-urkunde, deren Original seit dem Anfange desJahrhunderts leider noch immer verschwunden ist, verliehder jungen Stadt als Pathengeschenk gleich eine Reiheöffentlich-rechtlicher Befugnisse und Einrichtungen, welchedas Wesen einer Stadt ausmachen und von andern Städtenerst allmählich und nicht ohne Kämpfe errungen werdenmussten. In der Folgezeit, besonders seitdem Düsseldorf1348 ständige Residenz der bergischen Landesherren unddamit der Gegenstand ihrer besonderen Vorliebe gewordenwar, wurden diese Privilegien nicht nur wiederholt bestätigt,sondern auch bedeutend erweitert. Auf Grundlage dieserPrivilegien nahm die Ausbildung der städtischen Verfassungeinen ruhigen harmonischen Fortgang, bis die französischeHerrschaft denselben durch die Einführung einer Communal-verfassung nach französischem Muster gewaltsam unter-brach.

Bei der Lückenhaftigkeit des bis jetzt zur Verfügungstehenden urkundlichen Materials und bei dem Mangelfast jeglicher Vorarbeiten ist es indessen zur Zeit nochschwierig, auch nur einen einiger massen vollständigenUeberblick der Entwicklung der Stadtverfassung Düssel-dorfs zu geben. Wenn trotzdem auf den folgenden Seitender Versuch gewagt wird, einiges daraus mitzutheilen, sodarf derselbe wohl um so eher eine nachsichtige Beurtheilung

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