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Geschichte der evangelischen Gemeinde Düsseldorfs.
1) die im Jahre 1826 gegründete rheinisch-west-fälische Gefängnissgesellschaft, welche vonvornherein Düsseldorf zu ihrem Vorort erwählte und derenPräsidenten (Graf Spee, Landgerichts-Präsident Hoff mann,Pastor Krafft und seit 1856 Consistorialrath Natorp) sowieHaupt-Agenten (Pastor Bigehold, Schultze, Scheffer, Sturs-berg, Gräber) ebenfalls hier wohnen. — 2) Der rhei-nische Hauptverein der Gustav-Adolf-Stiftung 1844 zu Elberfeld gegründet, seit 1847 inDüsseldorf domicilirt, 32 Zweig-, 26 Frauen- und einenstudentischen Verein umfassend. — 3) Die nieder-rheinische Prediger-Conferenz, gegründet1857. — 4) Der Zweigverein des evangelischen Bundes,gegründet 1887. — 5) Der Mission- und Bibelhülfsvereinseit 1816. — 6) Der Gustav-Adolf-Zweigverein. — 7) DerGustav-Adolf-Frauenverein. — 8) Der Gefängniss-Hülfs-verein. — 9) Der Gefängniss-Frauenverein. — 10) DerJünglings- und Männerverein seit 1845. — 11) Das Cura-torium des „Gasthauses zur Heimath" in der Oststrasse,seit 1852; mit Corporations-Rechten ausgestattet 1872. —12) Christlicher Volksverein, seit 1873, unter wechselndenBezeichnungen. — 13) Die Kranken- und Sterbelade „evan-gelische Einigkeit" seit 1854. — 14) Die Königin-Luise-Stiftung seit 1876 für Unterstützung der Ausbildung evan-gelischer Volksschullehrer. — 15) Der Verein für Stadt-mission seit 1878, für Anstellung von Stadtmissionaren.— 16) Verein der Sonntagsschulen (seit 1875), welche infast allen Stadtgebieten vertreten sind. — 17) Der Frauen-Armen-Verein seit 1881, zur Leitung und Unterstützungder Thätigkeit der Gemeinde-Diakonissen. — 18) Der weib-liche Hülfsverein für das evang. Krankenhaus. — 19) Des-gleichen für das evang. Waisenhaus. — 20) Verein für Pflegearmer Wöchnerinnen. — 21) Der kirchliche Gesangvereinseit 1851. — 22) Der Dienstmädchen- und Jungfrauen-Verein.
Bis zum Jahre 1859 bildete auch die im Jahre 1822durch den Grafen Adelbert von der Recke-Volmersteingegründete Rettungsanstalt Düsselthal, dieerste deutsche Anstalt dieser Art, einen Bestandteil derhiesigen evang. Gemeinde. Die „Gesellschaft der Menschen-freunde" und ein „Jungfrauen-Verein" unterstützten dieAnstalt mit ihrer Thätigkeit. Mit 44 Kindern wurde die-selbe eröffnet, im Jahre 1854 betrug die Zahl der Pfleglingebereits 254, so dass in Zoppenbrück eine Neben-Anstaltgegründet werden musste. Im Jahre 1847 übernahm einCuratorium die Oberleitung der Anstalt und berief denInspektor Friedr. G e o r g i, im Jahre 1863 den Pfr. Wilh.