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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
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556
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556 Allgemeines.

500 alte; Oberstleutnant von Wallmenich, München (zurZeit in China), c. 1400, davon 700 alte; Hauptmann vonHeinz ({), Altona, 1300 meist neue; Faktor Franz Fleisch-en anu, München, c. 1300 meist neue; Direktor Karl Wol-brandt, Krefeld, c. 1200 meist neue; HibliotheksekrctärDr. Ernst Freys, München, 1200, davon 700 alte;Assessor Walter von Zur Westen, Berlin, c. 1200 nurmoderne, bessere Blätter; Oberpostassistent Alfred . Schrö-der, Berlin, 1300; Dr. Brendicke, Berlin, c. 1100. Klein,aber reich an alten seltenen Exlibris ist die SammlungJohann Graf Wilczck, Sebarn, c. boo, davon 360 alte.Die Mehrzahl der anderen Exlibris-Sammlungen hat umoder unter 1000 Stück.

An staatlichen Instituten haben die Kupferstich-kabinette zu Berlin, München, Dresden, Wien etc.Exlibris in ihren Beständen.

Von sonstigen öffentlichen Bibliotheken haben fol-gende besondere Exlibris-Sammlungen:

Kunstgewerbe-Museum Berlin besitzt die ansehnlichvermehrte ehemalige Dr. Heinrich Pallmannsche, dannRudolf Springersche Exlibris-Sammlung von 4000 Stückmit meist alten aber auch besseren modernen, auch eng-lischen Blättern; Summa: c. 5000; Hof- und Staats-bibliothek München, hauptsächlich alte interessante Ge-lehrten-und Kloster-Exlibris, c. 1500 Stück; HerzoglicheBibliothek Wolfenbüttel, c. 2500, vorwiegend alte;Bibliothek des Börsen-Vereins deutscher Buchhändler,Leipzig, c. 3000, meist deutsche des 15. 18. Jahr-hunderts, darunter viele alte interessante; StadtbibliothekFrankfurt a. Main, 2800, viele gute alte, darunter dieehedem Alfred von Neufvillesche Exlibris-Sammlung(2103 Stück; Schenkung); Universitäts-Bibliothek Würz-