Spezialitäten. 537
Fölkersam; Kinderköpfe bezw. Halbfiguren mit
Wappenschild.Universal-Exlibris der Jugendschriften von / 'clhagen
und Klasing, Leipzig, 1899, von Alexander Zick;
lesender Knabe neben Spielzeug.Catherine Josefine Lucile, Charlie B. und Martin Noel
Schiff, London, 1900, von Oskar Schwindrazheim,
Hamburg.Wolf und Hans hnihcrrcn von Dachenhausen, Radymno,
1900, von ihrem Vetter Alexander.Lisi Rcinhcrz, München, 1901, von Hugo M. K'oeckl.
iß. Damen-Exlibiis.
Ueber dieses Thema Hesse sich eine eigene Mono-graphie schreiben, da es etwa 500 deutsche und einigeösterreichische Damen-Exlibris giebt, die reich an Viel-seitigkeit der Darstellung sind. Ein genaueres Eingehenan dieser Stelle verbietet der Raum; daher sei hier nurfolgendes bemerkt:
Das älteste Frauenexlibris ist das mit Ehewappendes Wilhelm von Zell und seiner Frau, deren Vor- undGeburtsname unbekannt ist*). Die nächstältesten Frauen-exlibris sind das der Wittwe Radigunda Gossenbrot, geb.Eggenberger, zu Füssen, c. 1500, 1502, Ehewappen ingeviertem Schild**), und das der Frau Barbara Schneidergeb. Schöner, Augsburg, c. 1514, 20, koloriertes Wap-pcn 11 ). Die ältesten datierten sind das des Martin
*) Abgebildet: Warnecke, Exlibrisbuch, S. 9.**) Abgebildet: E. L, Z. II. 2. S. 2, 3; vgl. ebenda S. 10 und X.S. 23. Vgl. Labouchere, ladys-bookplates, S. 206, 207.
***) Abgebildet: K. Burger, Leipziger Exlibris-Sammlung, Taf. 5 b.