Spezialitäten. S33
.schläfriges, gle.ichmässiges Rokoko-Exlibris (1899), bezw.ein Exlibris mit stilisierten Blumen (1900), in die nurder Name des betreffenden Mitglieds eingefügt wird.Ferner verteilte der Verein »Berliner Presse« am Ball-fest des 26. Januar 1901 als Damenspende ein Universal-Exlibris in einem Band »Jungbrunnen«*).
/.,'. Exlibris von Bühncnangc hör igen und Musik-Künstlern.
Solche sind nur aus der Neuzeit bekannt geworden.Zur Darstellung ist meist die Theatermaske verwendet,doch auch Leyer, Rollenhefte, Bücher und der erstrebte,oft verdiente Lorbeer. Da die Mehrzahl der Bühnen-angehörigen dem Wechsel des Wohnorts unterworfenist, so besitzt sie auch meistens keine eigenen Bücher-sammlungen oder Exlibris. Daher gehören auch letzterehier zu den selteneren Erscheinungen. Einige seien hiergenannt:
Anton — und Hedwig — ll'o'corsky , Opernsänger,Berlin, 1898; von Josef Sattler; 2 Musiker in einemBuche**).Emil (ierl/äuscr, Kammersänger, München, 1X96; von
Eritz Erler; nackte Harfenspielerin.Matthieu Lützenkireken, Schauspieler, München, 1897;
von Emil Orlik; Buch, Maske, Eule.Paul Hilden, Schauspieler (j-)> 1894 in Augsburg; vonKlemens Kissel; weibliche Figur mit 2 Schildeneiner Loge und der Schlarafha.Hermann l\'nis/>el, Hofschauspieler, Darmstadt, i8qq;
*) Abgebildet: E. L. Z. XI. S. 23.**) Abgebildet: Archiv für Huchgewerbe XXXVII., 11-12, S. 444
und 445.