Spezialitäten. | () I
Einnahme Heidelbergs durch tue ligistische Armeeunter Tilly, 1622, schenkte Kurfürst Maximilianvon Bayern die wertvolle Heidelberger Bibliothek(im Wert von damals 80000 Kronen; u. A. 35°°Handschriften) dem Papst Gregor XV. und Hessdieses Exlibris .stechen und in die Bücher kleben,worauf die ganze Sammlung in 19b Kisten autMaultieren über die Alpen nach Rom geschalltwurde, wo heute noch das Meiste im Vatikan vor-handen ist; nur ein kleiner Teil befindet sieh seit 1 S 1 5wieder in Heidelberg. Dieses Kxlibris dürfte wohl,neben dem Willibald l'irckheimoi'sehen Kxlibris vonAlbrecht Dürer (S. 1 12) das interessanteste Bibliothek-zeichen sein, das überhaupt auf der Welt existiert*).Würzburg, yesuitenkolleg, [634; mir typographisch,I (1 rossen be/.vv. Druckvarietäten; Abbildung undGeschichte siehe oben S. 350, 351**).Johann Karl Wilhelm Mochscu , Leibarzt, Numis-matiker, Berlin, 1757; das eine seiner 2 Bibliothek-zeichen, von Johann Ernst Gericke, Berlin, Porträts-und Bibliothokansiehts-Kxlibris, enthält links durchbrennende Bücherreihen mit dem Datum des Brandes1753 einen Hinweis auf dieses Unglück, währendder Rest des Blattes, mit Datum 1756, die wiedereingerichtete neue Bibliothek zeigt. Dieses Blatt ::: )war jedenfalls vorbildlich für die 2 folgenden (S. 286).und ('. 2 Kxlibris Johann Georg 1 leinrieh Oeirtchs,Rektor zu Küstrin, Prorektor zu Berlin; das
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*) Abbildung und Geschichte: 1". L, /. II. 4. S. 12.**) Abbildung und Geschichte auch: E. L. '/.. VI. S. III, 112.***) Abbildung: in von lleinemanns Wolfenbltttler Exlibris-Samm-lung, Tat. 139; vgl. auch die E. L. /,. V. S. 52.