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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
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362 Allgemeines.

zeigt; h. ein Nachlass-Exlibris: In Randverzierung:»Aus dem Nachlasse des Geheimen Kammerrats undKammerherren Julius August Walther von Goethe«;nur typographisch; c. 1840.Von einem Enkel Goethes, Wolfgang Maximilianvon GoetJie, giebt es ein Exlibris, Kupferstich, 18..;in Eierstab- und Linienumrahmung oben: »M. W.v. Göthe«, darunter das Sternvvappen und »18..«;dieses Blatt ist ein Rätsel; denn es müsste min-destens W. M. statt M. W. als Anfangsbuchstabender Vornamen zeigen; ferner war die SchreibweiseGöthe statt Goethe der Familie verhasst; gebrauchteExemplare finden sich nicht, wohl aber ungebrauchte.Möglichenfalls handelt es sich hier um eine Dedi-kation der Platte und der Abdrücke durch einendas Stechen als Amateur betreibenden VerehrerGoethes oder seines Sohnes?

Alle diese 5 Gocthe-Hibliothekzeichen dürften sicherin Weimar gefertigt worden sein.

Hier sei noch das von einer Randzierlciste umgebene,sonst typographische, Exlibris von c. 1840 erwähnt,das die Inschrift trägt: »Henriette Freifrau von Pog-wisch, geb. Gräfin Henckel von Donnersmarck«;sie war die Mutter der Ottilic Freiin von Pogwisch,die Goethes Sohn Julius August Walther von Goethegeheiratet hatte.

C WEITERE BEACHTENSWERTE EXLIBRIS:

a. Mit Wappen:Georg Knisl l.cvin (im/von Wintzingerode, Sta.ils-und Konferenzminister, Stuttgart, c. 1815.