iS. Jahrhundert. 2JT,
Das Exlibris der Herzogin Luise Dorothea vonSachsen-('iiitlia, der Freundin König Friedrichs des Grossen,c. 1760; dadurch merkwürdig, dass sie auf demStiche 2 Putten mit Schild, auf diesem aus Ver-ehrung für den grossen König »F. R. (FridericusRex) Vivat« anbringen Hess.
Das Exlibris Karl Gottlieb von Guichard, genanntQuintus Icilius, preussischer Oberst, ein gelehrter undstudierter Offizier, der sogar Syrisch und Chaldäischverstand, ein gern gesehenes Mitglied der Tafel-runde Friedrichs des Grossen, von diesem wegeneiner Streitfrage über den Centurio Quintus Caeci-lius bezw. Icilius, »Quintus Icilius« genannt, c. 1763;neben Palme Rokokoschild mit Inschrift, 2 Putten,Leyer, Schwert, Lanze, Schild, Helm; dieses Exlibriswurde für die dem Offizier vom König geschenkteehemalige Bibliothek von Hubertusburg gemacht,welches sächsische Schloss Guichard plündernmusste, als Vergeltung für Verwüstungen durchsächsische Truppen in den königlichen Schlössernbei Berlin.
Ein weniger schönes, als durch seine Technik inter-essantes Exlibris ist das Schabkunstblatt der Familievon Stromer, Nürnberg, des 18. Jahrhunderts, Minervamit dem Stromerschen Vollwappen.
Das Bibliothekzeichen Johann Siegfried Breu, Senator,Strassburg i. Eis., c. 1 745; neben Spruchband dienackte Glücksgöttin mit Segel auf geflügelter Welt-kugel.
Exlibris Christof Friedrich Nicolai, Buchhändler, Schrift-steller, Berlin (2 Grössen-, 5 Stichvarietäten); vorBaumstumpf und Gesträuchern Bücher mit Genien.
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