I36 Allgemeines.
diese Stadt in ihrem Wappenschild ebenfalls denheiligen Petrus mit Schlüssel und Buch führte; hier(S. 13 5) abgebildet. Dr. m. Dietrich Block, Wittenberg,Holzschnitt, c. 1520, Wappen (redend: Block), da-neben die 2 Schutzpatrone der Aerzte, die HeiligenCosmas und Damianus ; nicht beglaubigt*). Christof I.Scheurl von Defersdorf und seine Ehefrau Helenageb. Tucher, Nürnberg; unter Inschrift Schildhalterinmit den 2 Wappen des Ehepaars, Holzschnitt,c. 1 5 J 51 nicht signiert, aber sicher von Cranach;Universitätsbibliothek Wittenberg, von 1548 an'inJena, mit dem Bildnis des Kurfürsten Johann Fried-rich des Grossmütigen von Sachsen (* 1503, f 1554);4 Grössen, Holzschnitte, c. 1536, die beiden grösstenmit 14 Schilden, die 2 kleinsten mit 6 Schilden,alle 4 Exlibris mit längeren lu-zw. kürzeren latei-nischen Gedichten; die 2. Grösse hier (S. 137) abge-bildet; nicht beglaubigt, aber wohl ziemlich sicher vonL. Cranach. Herzog Ulrich von Mecklenburg (* 1527,-J- 1603), Holzschnitt, c. i55 2 j ursprünglich dasSchlusswappen der mecklcnburgschen »Kirchen-Ordnungen« von 1552 und 57, wurde es erst 1559zu einem Exlibris umgewandelt und als solches mitden Jahreszahlen 1559, 1573 und 1579 benützt**);einen Nachschnitt, um 1590, ohne Inschrift, benutzte.der Herzog auch als Exlibris.Hans Holbein, geboren zu Augsburg; Basel, London:2 unbeglaubigte Exlibris, Holzschnitte, die Warnecke
*) E. L, Z, It. 3. S. 10-15.**) v »'- C. Teske, das mecklenburgsche Wappen von L. Cra-nach etc, Berlin 1S94.