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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
Entstehung
Seite
122
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122 Allgemeines.

S. 207, aus Dürers Schule; das Müncliner kgl.

Kupferstichkabinctt bezeichnet das Blatt als von Hans

Springinklee herrührend; hier (S. 121) abgebildet.

Ks Hesse sich noch eine Reihe von Holzschnitt-

Exlibris aus Dürers Schule beschreiben, doch würde dies

hier zu weit führen ; es seien daher nur kurz die Namen

angeführt:

g, Die oben Seite 74—77 genannten Grössen IL, III.

und IV. des Johann Dernschwam de Hradiczin,

(inisse IV. von H. Springinklee oder P. Flötner, 15...

k. Bchaim von Schwarzbach, Nürnberg, 15.., nach

Retberg, A. 58, von H. S. Beham.i.—n. 5 Exlibris Christof Schcurl von Defersdorf, Nürn-berg, c. 1540; die Darstellung ist jedenfalls ur-sprünglich nicht für ein Exlibris bestimmt gewesen,sondern erst später durch Hinzudrucken der Rand-sprüche und der Unterschrift »Liber Christ.Scheurli etc.« zu einem Bibliothekzeichen um-gewandelt worden.0. Anonymes Blatt der Kress von Kressenstein, Nürn-berg (Retberg, A. 19, Bartsch 161, Heller 1941,Warren S. 131), nach 1530 u. s. w.

E. EXLIBRIS VON BEKANNTEN NÜRNBERGERKLEINMEISTERN AUS DÜRERS SCHULE.

Das leuchtende Beispiel eines Albrecht Dürer, seineSchule und seine prächtigen Muster wirkten besondersin Nürnberg gewissermassen ansteckend, und dieses kamder Exlibris-Kleinkunst sehr zu gute, zumal das reicheund kunstverständige Patriciat der alten Reichsstadt