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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
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114 Allgemeines.

c. Wappen, auch Exlibris, Johann Stab (Stabius) kaiser-licher Geschichtsschreiber, Mathematiker, gekrönterPoet, Freund Dürers, u. a. Nürnberg; ohne Um-schrift mit Lorbeerkranz (Retberg 243, Bartsch 166,Heller 1945), »um 1521«. Es giebt noch 2 BlätterStabs, die jedoch M. Thausing, eine weitere be-deutende Dürer-Autorität, in seinem »Dürer«, II.S. 124, 1884 und E. Doepler d. J. in der Exlibris-Zeitschrift V. S. 34—35 als nicht von Dürer her-rührend bezeichnen.

d. Exlibris des Lazarus Spengler, Ratsschreiber, Ge-lehrter, Dichter, mit Willibald Pirckheimer dernächste Freund Dürers, Nürnberg, Holzschnitt (Ret-berg A. 59, Bartsch app. 58, Heller 2149), I 5 I 5-In Bogen Wappen auf Totenschädel über Spruch(S. 115). Eine violette Originalfederzeichnung Dürersvon 1515 zu diesem Exlibris, jedoch mit den Figureneines Satyrs und einer Nymphe, befindet sich in derAlbertina zu Wien; das Wappen ist in Schwarz,Rot und Gold gemalt.

c. Hieronymus Ebner von Eschenbach, Reichsschult-heiss, bedeutender Förderer der Reformationsbe-wegung, Nürnberg, Holzschnitt (Retberg A. 53,Bartsch app. 45, Heller 1940), von 1516; Ehe-wappen der Ebner und Führer; Retberg sagt: »Viel-leicht nach einer Skizze Dürers, doch schwerlichvon ihm selbst«; dagegen sagt Thausing (II. KapitelS. 125): »Doch ist kein Zweifel, dass Dürer demihm befreundeten Ratsherren eigenhändig dieZeichnung auf den Holzstock gebracht habe.«Abgebildet u. a. bei H. Bouchot, les Exlibris,Paris, 1891.