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1 (1895) Die Centralstellen der Kammerverwaltung. Die Amtskammer, das Kassenwesen und die Domänen der Kurmark
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Nr. 22. Hofstaatskasse. Nr. 23. Reduktion der Beamtengehälter. 453

dieret sein, insoferne Änderung' zu verfugen gnädigst gutgefunden, dafszwar ein jeder seine habende Haubtmannsehaft, so viel die Admi-nistration und Ufsicht belanget, auch was davon dependieret, ferner"alten, doch aber, bis S. K. D. Kammer jetziger Zustand sich bessernMöchte, die Erhebung der deswegen verordneten Unterhaltungen diffe-rieret und aufgehoben werden solle, welchem nach denn:

Der Freiherr von Iloverbeck behält seinen Geheimen Ratsgehaltnnd was ihm sonst wegen der dabei übernehmenden Reisen nachWarschau und sonst in Polen an 1600 Rthlr. vermachet worden.Wegen der Haubtmannsehaft zu Draheim aber sollen ihm künftig^00 Rthlr. und die Hälfte dos sonst empfangenen Habers gereichetVerden.

Dem von Canstein gehet ab das Haubtmanns-Traktament, wie er esaus Horneburg, Liebenwalde und Zehdenick bishero erlanget, im übrigena W bleibet es bei seiner Bestallung als Geheimer Rat und Kammer-Präsident.

Der Freiherr von Blumenthal behält als Geheimer Rat 800 Rthlr.Bestallung, daneben 247 Rthlr. Kostgeld und also in allen 1047 Rthlr.,So ihm aber aufsm Ambte Lehnin zu reichen. Sonst soll das ganzeHaubtmannsgehalt cessieren.

Dem von Jena bleibet sein Geheimer Ratsgehalt und die Geld-öesoldung, so er als Lehn-Sekretarius hat, das Deputat aber gehet ab.

Kanzler Brand soll anstatt seiner bisherigen 1200 Rthlr. und dasMutterkorn der 24 Wiespel Haber eines vor alles 1000 Rthlr. habenu nd behält dabei die Lehn-Konsens- und andere dergleichen Gelder,^e er sie bishero gehabt.

Wie es wegen der Geheimen Kanzlei Besoldung gehalten werdenSol l> ist in der Verordnung enthalten, so S. K. D. wegen der Gehälterbeim Hoffstatt gnädigst verfüget.

Dabei S. K. D. gnädigst befehlen, dafs dem Sekret. Kiesewetterkünftig seine Besoldung aus dem Ravenspergischen in allen gereichetUn d dieselbe nicht höher, als eines Geheimen Secretarii Besoldunglst > eingerichtet werden solle.

Sekret. Hartman soll seine Besoldung aus Draheim uf 200 Rthlr.nahen.

Beim Archivo soll Schardius anstatt 412 Rthlr. künftig 350 Rthlr.nahen i n Ansehung, dafs er als Secretarius beim Konsistorio seineAccidentien hat.

Wegen Sr. K. D. hochgeliebten Gemahlin K. D. Bedienten Be-soldungen bleibet es bei dem Ufsatz, so S. K. D. bei der HofstattMadigst verfügen lassen.