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1 (1895) Die Centralstellen der Kammerverwaltung. Die Amtskammer, das Kassenwesen und die Domänen der Kurmark
Entstehung
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IX
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Bericht der Kommission. IX

Hassel und, als dieser 1882 nach Dresden übersiedelte, Holtze; nachdem Tode Droysens (1884) wurde Schmoller, nach dem Dunckers(1886) Koser zur Teilnahme an den Arbeiten der Kommission vondem Kronprinzen berufen. Prof. Hirsch vollendete die politischenVerhandlungen von 166063 im Jahre 1879 (als Bd. IX des Werkes,Bd. VI der ersten Folge); im Jahre 1881 starb er und es gelang,seinen Sohn, Prof. Dr. Ferdinand Hirsch in Berlin, zur Fortsetzungzu bewegen; er führte in Bd. XIXII des Werkes, VIIVIII derersten Folge, die politischen Verhandlungen bis 1672 (1887 und 1892)fort. Der Isaacsohnsche Band über die brandenburgischen Ständewurde 1880 fertig (Bd. X des Werkes, II der zweiten Folge). Fürdie politische Korrespondenz von 167288 wurde Dr. Brode 1884angestellt, der aber nur die wichtigen Jahre 167275 vollendete,wovon der eine Band gedruckt (1890 als XIII. des Werkes, IX. derersten Folge), der andere im Manuskript vorliegt. Hierdurch wiedurch die anderweite umfangreiche Thätigkeit Töppens, die ihn hin-derte, die preui'sischen Ständeverhandlungen in Angriff zu nehmen,sowie durch die herannahende Erschöpfung der bewilligten 30 000 M.kam eine neue Stockung in den Fortgang des Unternehmens. Es boteinigen Ersatz, dafs es der Kommission gelang, in Dr. Pribram aus Wieneinen Mitarbeiter zu finden, der in zwei Halbbänden (XIV a und b,Auswärtige Akten III) rasch 188690 die Wiener Akten, die sich aufBrandenburg-Preufsen beziehen, bearbeitete, und in Dr. K. Breysigeinen Ersatz für den unterdessen verstorbenen Toppen zu erhalten;der erste Band der preufsischen Ständeverhandlungen aus seiner Feder,der bis März 1662 reicht, liegt als Bd. XV des Werkes, III der stän-dischen Verhandlungen, vor, der zweite ist im Drucke.

Immerhin war das grofse Unternehmen in ein kritisches Sta-dium eingetreten. Im Juli 1886 war das letzte der ursprünglichenMitglieder, M. Duncker, gestorben; er hatte seit längerer Zeit die ent-scheidende Führung der Kommission gehabt. Am 15. Juni 1888 ver-lor das Unternehmen seinen hohen Protektor, dessen reges Interessenie erlahmt war. Die bewilligten Geldmittel waren bis auf einigetausend Mark erschöpft; es schien zweifelhaft, ob auch nur der Arbeits-plan von 1876 sich damit durchführen lasse, in so bescheidenenGrenzen sich auch die Honorierung der Mitarbeiter hielt. EinemZurückgreifen auf die kühneren und gröfseren Pläne von 186164schien auch das entgegen zu stehen, dafs sowohl Private, wie die