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1 (1895) Die Centralstellen der Kammerverwaltung. Die Amtskammer, das Kassenwesen und die Domänen der Kurmark
Entstehung
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VIII
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VIII Bericht der Kommission.

der politischen Verhandlungen, die Jahre 165160 betreffend (Bd.III, IV und V der Verhandlungen, Bd. VI, VII und VIII des Ge-saratwerkes), 1872, 1877 und 1884 vollendet. Daneben war 1869 dererste Band der ständischen Verhandlungen, welche sich auf Kleve-Mark bis 1666 beziehen, aus der Feder von A. von Haeften er-schienen. Es war damit die dritte Folge des Unternehmens eröffnet.Und die Fortsetzung der politischen Korrespondenz von 1660 an bis1672 hatte Prof. Dr. Theodor Hirsch aus Greifswald im Januar 1876übernommen. Verhandlungen über eine Inangriffnahme der Finanz-und innern Verwaltung haben wohl auch stattgefunden, aber nicht zueinem festen Ergebnis geführt. Die besondere Folge der Briefe istgar nicht in Angriff genommen worden, wohl weil ein gröfseresMaterial hierfür sich nicht fand, das vorhandene besser in die ersteFolge der Publikation eingefügt wurde. Auch die in Aussicht ge-nommene vierte Folge (Briefe der brandenburgischen Gesandten vonden fremden Höfen) wurde naturgemäfs mit der politischen Korre-spondenz vereinigt.

Erst als 1875 von Sr. Majestät dem Kaiser und König einegröfsere Summe auf einmal, nämlich 30 000 Mark, für die Fortsetzungdes Werkes aus seinem Dispositionsfonds verwilligt war, konnte dieKommission mit erneutem Eifer an die Arbeit gehen; sie legtedem Königlichen Kultusministerium am 17. Mai 1876 einen Arbeits-plan für die nächsten Bände vor, welcher am 19. Juni 1876 ge-nehmigt wurde, aber mit der Bemerkung, dafs mit der bewilligtenSumme das Werk zu Ende geführt werden müsse. Es wurde aufserHirsch nun Dr. Isaacsohn für die Bearbeitung der brandenburgischen,Dr. Toppen für die der preufsischen Ständeverhandlungen gewonnen.Für die politischen Verhandlungen von 167288 hoffte man mit dreiBänden auszukommen. Von den auswärtigen Akten sollten die öster-reichischen und schwedischen demnächst in Angriff genommen werden;mit einem Band über das Verhältnis des Kurfürsten zu den Kirchendes Landes sollte das so auf einen viel engeren Plan reduzierte Werkseinen Abschlufs erhalten. Die militärische und finanzielle Geschichteebenso wie im Anfang zu betonen, wagte man nun nicht mehr wegender Notwendigkeit, mit der festen Summe auszukommen.

Das Unternehmen trat nun in die zweite Phase seiner Geschichtemit dem ernstlichen Willen, den bescheidener gewordenen Planrasch zu fördern; an die Stelle des 1875 verstorbenen Mörner trat