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Schriften versehene Erklärung, voran die Bischöfe Eylert undDräsche, dann 25 Geistliche, 28 Professoren und Gymnasial-lehrer, die übrigen meist bekannte Berliner Namen. DiesemProtest schloss sich alsbald eine feierliche an den König ge-richtete Adresse des Magistrats als Patrons mehrerer Kirchender Hauptstadt an.
Friedrich Wilhelm IV. nahm Hengstenberg und die vonihm vertretene Richtung aber energisch in Schutz, wenn erauch zugab, dass die Grenzen der Ueberzeugung jener Parteizuweilen zu engherzig gezogen seien.
Mag man mancherlei an der exegetischen Arbeit und ander kirchenpolitischen Wirksamkeit Hengstenbergs auszusetzenhaben, dass darf ihm nimmer vergessen bleiben, dass er dasAlte Testament der profanen Behandlung, der es verfallenwar, wieder entriss und seine Stellung inmitten der Offen-barung wieder eroberte.
Als Schüler Hengstenbergs seien genannt der lutherischeDogmatiker Philipp!, ein Judenchrist, der schon als Ber-liner Gymnasiast durch die „Giockentöne“ von Strauss fürdas Christentum angeregt wurde, sowie Bachmann, desLehrers Biograph. Beider Hauptwirksamkeit gehört Rostockzu, doch früher waren sie in den dreissiger bez. fünfzigerJahren als Berliner Privatdozenten einige Jahre thätig SeinLieblingsschüler aber war Hugo Lammer, der leider nachnur einjäriger Lizentiatenthätigkeit zum Katholizismus über-trat. Die Arbeit an der vortridentinisehen katholischenTheologie hatte ihn „überzeugt“, dass die Reformatoren derMutterkirche ein schweres Unrecht angethan. Später wurdeer unter Protest der evangelisch - theologischen Fakultätordentlicher Professor der katholischen Theologie in Breslau.
5. Twesten und seine Zeit. _
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Als Schleiermacher starb, konnte sich die Fakultät überden Nachfolger dieses unersetzlichen Mannes nicht einigen.Hengstenberg, Marheineke und Strauss schlugen HermannOlshausen in Königsberg vor, Neander beharrte beim Vor-schläge Twestens, der dann bald einen Ruf als Dogmatikerund neutestamentlicher Exeget erhielt, welchem er Ostern1835 folgte, nachdem Neander und Johannes Schütze,Dezernent im Unterrichtsministerium Altenstein seine Be-denken gehoben hatten. Hier sah er sich, wie sein Schülerund Biograph Heinrici in Leipzig schreibt, vor die Aufgabegestellt, zwischen der Hegelei Marheinekes und der neu-orthodoxen Gesetzlichkeit Hengstenbergs zu vermitteln. Mit
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