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aber nicht, wenn er durch einetrockneUutersuchuna beantwor-tet wird. Man erwiedertetwas auf einen Einwm f, wennman de» vorgebrach.ru GründenaudcrcGründe entgegensetzt. Ver-setze» bedeutet eigentlich einebeißende Antwort geben, odereine selche, wodurch der andereniedergeschlagen, d. i. zum Schwei-gen gebracht wird- Denn cs isthsrgenommc» von dem, der einemandern einen Streich versetzt, wo-durch er ihm Schmerz macht, oderihn zu Boden schlagt.
A11 w e n d e u. Gebrauchen.
Nutzen. Sich Bedienen,li. Durch Mittel» die man inHänden hat» etwas zu bewirken Asuche». V. Wir gebrauche»«ine Sache, (allemal z u irgendetwas), sofern wir vermittelst der-selben irgend einen Zweck wirklichzu machen suchen; und wenn die-ser Zweck etwas Gutes ist, sonutzen wir dieselbe. Man kannnickt sagen: die Menschen nutzendas Schießpulver zu ihrer eignenZerstörung; aber sie gebrau-chen cs dazu. Wenn ich abercineSache zu einem gewissen Zweckegebrauchen will, so muß ichsie so behandeln, wie cs erfordertwird, um gerade diese» bestimm-ten Zweck zu erreichen. DieseHandlung wird durch Au wen-den ausgedruckt. Man wendetgleichsam die Sache nach dem be-stimmten Zwecke hin, man richtetsie darauf. Ich mache einen gu-ten Gebrauch von einer Er-mahnung, d. j. ich nutze dieselbe,wenn ich sie zu meiner Besserunganwende. Weil aber Personenkeine willenlose Werkzeuge sind,
die man wenden kan», wohin manwill; so wird an wenden nurvon Sachen, gebrauchen auchvon Personen gesagt. Sich b e-ditnen kann in den meisten Fal-len für gebrauchen gesagtwerde». Doch deutet es mehrauf Len Nebenbegriff: daß dieSache ei» Werkzeug sey, womitich mich besch.'sstige. Ich weißdie Sache gar nickt zu gebrau-chen, beißt: ich kenne keinenNutzen derselben. Ich weiß michihrer nicht zu bedienen: ichweiß mit ihr nicht gehörig umzu-gehen, um sie zu gebrauchen(wenn ich ihren Nutzen auch-kenne).
»wesend. Gegenwärtig,ü. Was in einem gegebenenRaume wirklich ist, das ist indemselben anwesend und ge-genwärtig. V. Gegenwär-tig »von dem AlemannischenSeyn) und Anwesend(ebenfalls von Seyn) sind viel-leicht völlig alcichbedeutend gewe-sen , und haben ein Nabeseyn an-gezeigt, aber jetzt sind sic es nichtmehr. In einem gegebenen Raumeanwesend heißt eine Sache,sofern sie bloß in demselben wirk-lich ist. Sofern sie aber auchdarin wirkt, ist sie daselbst gege u»wärtig. Daher ist auch in deruneigentlicken Bedeutung allesdas einer Sache gegenwärtig,was unmittelbar, oder doch ohneviele Awischenursacken auf dieselbewirkt. So ist die Gottheit inder Welt aegenwartig, abernicht anwesend; weil sie un-mittelbar auf die Welt wirkt,ohne in ihr zu existiren. Ein Ge-danke ist mir noch gegenwär-tig,