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2 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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reren Städten jener Gegend dcn?ltheniensern überlassen wordenmar, sehen wir sie kurz darauf beschäftiget, Mekyberna, wodie Athenienscr eine Besatzung halten, in ihre Gewalt zubringen.

Kurz vordem Anfänge der Regierung des Philippos scheintdiese Stadt den Gipfel ihrer Macht und ihres Ansehens erlangtzu haben. Verbunden mit den benachbarten chalkidischen Städ-ten, hakte sie den bedrängten Amyntos genothiget, ihr einenTheil seines Reiches, den er nicht mehr verlheidigen konnte,zu überlassen. Dieser Glanz reizte die Eifersucht ihrer Nachbarn.Einige Städte wendeten sich nach Lakedämon und forderten dieseStadt auf, den immer drohenderen Fortschritten der Olynthierein Ziel zu setzen. Die Spartaner erfüllten ihren Wunsch. Amyn-tas, dessen Lage sich allmählig verbessert hatte, verband sichmit ihnen, und Olynthos sah sich, nach einem fast vierjähri-gen, hartnäckigen Kriege, genörhigt, seinen Ansprüchen aufdie Herrschaft in Chalkidike zu entsagen, die makedonischenStädte ihrem ehemaligen Gebiethec zurück zu geben, und sichin Krieg und Frieden zum Gehorsam gegen die Gebokhe derSpartaner eidlich zu verpflichten. Als Philippos den ThronMakedoniens bestieg, stellten sie sich unter dieZahl seiner Feinde,wahrscheinlich nicht ohne Hoffnung, die stürmischen Zeiten desAmyntas erneuert zu sehen; und selbst zu schwach, um von demgünstigen Augenblicke den vollen Vortheil zu ziehen, suchten sieeine Verbindung mir Athen, welche Philippos Politik zu ver-eiteln wußte.

Sobald dieser König sich auf seinem Throne befestigt sah,und die Gefahren, welche ihn im Anfänge seiner Regierungbedroht hatten, gänzlich verschwunden waren, wurden seine ge-heimen Vergroßerungsplane immer sichtbarer, und die Olynthierhorten auf, sich mir der Erhaltung einer Freundschaft zu schmei-cheln, die, durch die Umstande erzwungen, mit der Verände-rung dieser Umstände aufhören mußte. Indessen wiegte Philip-pos, nach dem raschen und mißlungenen Unternehmen gegenThermopylä, durch eine scheinbare Unthäligkeit das Mißtrauen