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2 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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gem Alkali lange aufbewahren laßt, werden 2 o,oo» Fische ver-braucht. Vor vierzig Jahren gab cs unweit Chalons eine Fabrik -die täglich 10,00» solcher Perlen lieferte. Eine schlechtereArt falscher Perlen ist diejenige, die aus Wachs oder Gummiverfertiget, und mit einem perlenfarbigen Leim überzogen wird,der in der Nässe oder Wärme bald abspringt.

Perlen findet man allerwärks, wo es zweyschalige Muschelngibt, selbst in Landseen und Bächen, nur in sehr verschiedenerMenge und Schönheit. Ehemahls war der Perlenfang in Schle-sien und in Liefland und Jngermannland sehr berühmt. Dadiese letzter» aber mehreren Theils nach Rufiland verführt wurden,und dieser Handel von der damahligen schwedischen Regierungverbothen ward, so ging auch die Kenntniß von den Gegendenund Bächen, wo die Perlen gefangen wurden, verloren. Diewichtigsten Perlenfischereyen sind in Amerika und Asien, erstereim mexikanischen, letztere im persischen Meerbusen, und inder Meerenge, welche die Insel Ceylon von Jndostan trennt.Die persischen Perlen von Ormus sind vielleicht die schönsten,aber die ceylonischen sind größer, und die Perlenfischercy inCeylon beym Dorfe Mannar ist die beträchtlichste in der gan-zen Welt; eine authentische Beschreibung derselben wird dahernicht ohne Interesse seyn.

Die Perlenfischercy ist auf der Insel Ceylon ein Eigen-thum der Regierung, welche einem General-Pächter das Mo-nopol derselben auf ein Jahr verkauft, wobey die Anzahl derBöte, die auf den Fang ausgchen dürfen, bestimmt wird. Je-der, der an dieser Lotterie Theil nehmen will, erkauft vondem General-Pächter die Erlaubnis;, mit einer bestimmtenAnzahl Böte zu fischen. Die Fischerey fängt mit dem Ende Fe-bruars an, und dauert bis in den April, da die Winde diesemGewerbe ein Ende machen. Von dieser Zeit geht ungefähr dieHälfte wegen der Stürme und Festtage verloren, so, daß ge-wöfßilich im ganzen Jahre nur dreyßig Tage gefischt wird. Auchdarf man auf derselben Bank nicht länger alS drey Jahre nacheinander fischen; alsdann muß man sie einige Jahre ruhen lassen,

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