Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
565
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Hier sei nun mit Ausschluss alles Weitern auf die Energiedes Blicks aufmerksam gemacht, mit der der Meister seine Mo-tive findet; auf die Gewalt der Vertiefung und Einsicht,mit der er sie durchsetzt. Jeder Punkt, auf den er hinschaut, wirdihm lebendig, Gestalt, Erzeuger neuer Gestalten.

Wir haben in No. 37 den ersten Abschnitt des Themas ge-sehn und erfahren, in welcher Weise er sich wiederholt und imzweiten Theil weiter wirkt. Hier knüpft Beethoven natürlichseine Variationen an.

Zuerst bemerkt er, dass der A n fa n g s - Ak k o rd festge-halten wird, und zwar in den Oberstimmen, während der Bass(wenn auch nur zuletzt) sich abwärts bewegt. Diese oberflächlicheBemerkung belebt sich ihm, indem er Gewicht auf den Akkord legt.So beginnt seine erste Variation.

Alla Marcia maestoso.

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Da auf den Akkord Gewicht gelegt wird, er dem Selbstgefühldes Meisters schon genügt, so fheilt sich das Nachdrückliche diesesSetzens dem ganzen Satze, zunächst dem Rhythmus mit; und derBass, das hohle Wesen des Themas aufgebend, zieht stolz undfestlich unter dem Akkorde seine Bahn. Hiermit ist zu dem Ge-gebnen (dem stetigen Akkorde) ein Neues gekommen, und sotheilt der Bass seinen feierlich festen Einherschritt bald auch demganzen Satze mit,

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der in einer Konsequenz und steigenden Macht und Slattlichkeit hin-zieht, dass wir ihm in diesem Sinne keinen zweiten zur Seite zustellen wüssten.

Dieser Gedanke zieht später einen andern, obwohl dem Sinnenach ganz abweichenden nach sich; es ist in der zehnten Variation.Auch hier halten die Oberstimmen den Akkord fest und der Bass