Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
532
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ich hin hei dir,

Fürclile dich nicht,

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Fürchte dich nicht, ich

ich hin hei

Fürchte dich nicht,

Fürchte dich nicht, ich

in dem ein Satz (fürchte dich nicht ich bin bei dir) Glied um Gliedvom ersten Chor angestimmt, vom andern nachgeahmt wird, dies abernur von den drei Oberstimmen jedes Chors, während der vereinte BasshciderChöre die das Ganze verbindende und tragende Grundlage bildet.Im dritten und vierten Takt folgt, unter Vortritt des zweiten Chors,die (ähnliche) Wiederholung, deren Schluss aut' A zurückfällt, unddann die weitere Ausführung unter stetem Wechsel der Chöre, -

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die erst zuletzt wieder, wie bei Takt 2 und 4, auf einen Augen-blick Zusammentreffen. Noch lange dauert dieses Wechselspiel derChöre fort;zu lange, müsste man fürchten, wenn nicht die Machtneuer Gedanken, gediegner Modulation, mannigfacher Gliederung,und besonders der dieses Wechselspiel krönende Gedanke (No. 520)den breiten Unterbau kräftigte und rechtfertigte.

2. Gleichzeitige Gegen c inand ers tellung beiderChöre.

Schon in den vorhergehenden Fällen traten die beiden Choreals zwei einander entgegenstehende Massen auf, aber entweder voll-kommen von einander gesondert (No. 506, 509), oder nur durch eineUnterlage (No. 514) verbunden, die weder der einen, noch derandern Masse ausschliesslich gehörte, oder endlich mehr oder weniger