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3 (1857)
Entstehung
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524
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so dass man hier wie zuvor in No. 503 Chor gegen Chor hört (nurdass die Massen nicht stehend festgehalten werden, wie im eigent-lichen Doppelchor, sondern sich, wie man sieht, wechselnd umge-stalten), dann wieder in den oben ausgelassenen und andern Stellen einen einigen sechsstimmigen Chor bald polyphon, bald homophon,von da wieder auf die doppelchörige Form, z. ß.

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So einleuchtend nun schon im vorläufigen Hinblick (S. 522)der ßeichthum und die Macht des Doppelchors geworden sein muss:so wenig werden wir uns auch hier Willkühr in der Wahl derForm gestatten dürfen. Schon aus äusserlichen, aber triftigen Gründensollte man sich des Doppelchors, wo er nicht in der Idee des Kunst-werks nothwendig geboten ist, enthalten; denn die Besetzung einesDoppelchors sowohl als seine zweckmässige Aufstellung, ein Chormuss vom andern unterscheidbar getrennt, doch aber nicht so weit*)

*) Ein besondrer Fall, der ausserhalb des rein künstlerischen Gesichtskreisesund unsrer Betrachtung liegt, ist der, wo ein in einer dramatischen Handlungnolhwendiger Moment, oder eine besondre für irgend ein Fest nöthige Anord-nung, oder endlich der Ritus einer Kirche (z. B. der katholischen) antistrophi-schen Gesang zweier abgesondert, ja sogar entfernt von einander aufgestelltenSängermassen fodert, deren eine z. B. vom Orgelchor, die andre vom Altar