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Hier waltet das Sprachliche entschieden vor; aber es kann unsnicht entgehn, dass sich damit (S. 449) eine gewisse Nüchternheitund Trockenheit über den ganzen Satz verbreitet, die hier karak-tergemäss erscheint, unter andern Umständen aber nicht blos uner-freulich, sondern auch unangemessen, sogar unwahr sein würde.Besonders einem scharf entschiednen Thema gegenüber ist ein mehrfliessender, — mehr musikalischer oder singender (S. 463) Gegen-satz oft zur Vermittlung des Worts im Gemüthe, zu seiner musi-kalischen Auslegung, zur Verschmelzung des Ganzen durchaus noth-wendig. Dies erkannte Händel gar wohl in dem in No. 467 mit-getheilten Satz und gab in beiden einander entgegengesetzten Fällenjedesmal das ganz Rechte*). In gleicher Weise stellt Bach demstrengen Spruch in No. 462 einen singenden Gegensatz gegenüber, —
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*) Beiläufig sei bemerkt, dass der Gegensatz im Originaltext auf das WortWaters (Wasser) fallt.