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3 (1857)
Entstehung
Seite
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fortgesetzt, um über die Unterdominante (Fmoll) nach der Ober-dominante (Gdur) zu bringen und hier den Seitensatz im Haupt-ton, aber in dem ihm eigenthümlichen Geschlechle folgen zu lassen.

Er schliesst, wie zuvor, in der Dominante, hier also in Gdur;darauf folgt auch der Gang des ersten Theils (etwas verändert)in Gdur, mit einem vollkommnen Schluss in Cdur; endlich, inderselben Tonart, der Schlusssatz. In seinem Nachsatz aberwendet sich schon der erste Abschnitt nach Cmoll, wiederholt sichin Es äur und führt über Gdur in den Hauptton.

Hier bildet sich nun noch ein besondrer Anhang. Zuvörderstwird der Hauptsatz vollständig mit abweichender Wiederholung sei-nes Nachsatzes wiederholt; dann wird mit Elementen des erstenGanges (No. 219) zweimal ein Satz in Fmoll mit Schlüssen imHaupttone gebildet, mit einem neuen Motiv

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nochmals der Hauptton befestigt, nach einer Fermate in ^sdurzweimal der erste Abschnitt des Hauptsatzes gebracht und endlichim Haupttone geschlossen.

Nur zwei Punkte scheinen nochmals Erwägung zu fodern.

Erstens die Aufstellung des vollständigen Hauptsatzes mit sei-nem Anhang in der Mitte, während in dem vorigen lieispiel dieWiederkehr des Hauptsatzes ganz unterbleiben durfte, sogar in derdritten und vierten Form (S. 153, 185) die unvollständige Anfüh-rung bisweilen genügte. Allein die Beschaffenheit des Seiten- unddes Schlusssatzes fixierten hier gewichtige Wiederkehr des Haupt-satzes. Der erste ist so flüssig und in seinem Ausgang unbe-stimmt, der zweite so kurz und karg gehalten, beiden sind

nothwendig Gänge angehängt: dass in dieser ganzen Masse keinfester Anhalt und Abschluss zu finden war; nur der Hauptsatz mitseinem Anhänge bol einen solchen, w r ar mithin unentbehrlich.

Zweitens die weite Ausführung am Ende des dritten Theilsnach dem Schlusssätze. Hier walteten jedoch, wie nun schon ein-leuchtet, dieselben Gründe ob, und noch stärker; weil jetzt dieganze Komposition abgeschlossen werden soll und der vorhergehendeerste Seiten- und Schlusssatz fast durchaus in Dur verweilen, wäh-rend für die Stimmung des Ganzen Rückkehr und Schluss in Moll

hier*) nothwendig ist.

*) Hier, aber keineswegs immer. Oft gestattet Stimmung und Ten-denz eines Tonsliicks in Moll einen Schluss' iu Hur; es wird dann mit