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aus zwei Sätzen und einer Wiederholung (oder Anhang) besteht,wofern ihr nicht besondres Gewicht ertheilt wird. Dies aberkönnen wir jetzt an dem ßeethoven’schen ^dur-Rondo beob-achten.
Man erwäge vor allem, dass der Hauptsatz vollkommen aus-gebildet, der erste Seitensatz aber ohne besondern Nachdruck (dazuhätte erst nach Th. I, S.219, in die Dominante der Dominante, vonJfdar über ffdur nach Z?dur, gegangen werden müssen) eingeführtund nicht periodisch ausgeführt, nicht einmal bestimmt abgeschlossenund eben so gelinde in den Hauptsatz zurückgegangen ist.
Nun beginnt der zweite Seitensatz. Schon seine Aus-dehnung giebt ihm das Uebergewicht gegen jeden vorigen Satz. Es
hat nämlich — unter Zurechnung der Gänge —
der Hauptsatz.26 Takte,
- erste Seitensatz.14-
- Hauptsatz (seine Wiederholung ohne Gänge) . 16 -
- zweite Seitensalz — mit den Wiederholungen 53 -
also fast gleiche Ausdehnung mit. der vorhergehenden Masse.
Dieser Seitensatz tritt ferner, — in A moll, — mit einer ganz
neuen Figur (Achteltriolen) und schon dadurch im scharfen Gegen-sätze mit dem Vorigen auf. Es bildet sich ein scharf gezeichnetererster Theil mit vollkommnem Schluss in Cdur, und zwar der Vor-dersatz wie bei a., —
192
(A moll) 3 a
staccato sempre
ff
3i=:Jf
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3 -
der Nachsatz unter Umkehrung beider Motive (4.) aus demselbenStoffe. Eben so fest geformt bildet sich aus demselben Stoffe, —
■arM±.
unter Rückkehr auf den Anfang (No. 192 «.), der zweite Theil,der seinen Vordersatz in Emoll (der letzte Akkord wird sogleichzum Dominant- oder Nonen-Akkorde von ^moll), den Nachsatz aberin ^moll schliesst. Der erste Theil war ganz wiederholt worden,auch -der zweite wird wiederholt; vom vorletzten Takt an aberbildet sich ein Orgelpunkt, der nun den vollständigen, etwas ver-