Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
145
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ist der Satz Takt 6 bis 9 und dessen Wiederholung, die aberschon keinen Abschluss hat, sondern mit einem Trugschluss ineinen Gang übergeht, worauf die letzten Takte auf den Kernsatzzurückführen und im Hauptton schliessen zu wollen scheinen, wennsie nicht (etwa mit Hülfe einer Verwandlung des letzten h in cesnach ^sdur, und so fort) abermals in einen Gang übergejührt undendlich auf die Dominante des Haupttons geleitet werden, woraufdann der Orgelpunkt und die letzte Wiederholung des Hauptsatzesfolgen und mit dieser oder noch einem Anhang (etwa einer aber-maligen, nur theilweisen und veränderten Wiederholung des Haupt-satzes) geschlossen werden müsste. — Wir würden übrigens, wenndas Tonstück in der hohem Form ausgeführt werden sollte, nachdem zweiten Seitensatz einen weitern Gang durch mehrere Tonar-ten rathsam finden. Denn da dieser Satz schon in F steht, sobleibt ohne vorherige Entfernung von diesem Tone kein Mittel, denEintritt des Orgelpunkts und des Haupttons (Fmoll nach Fdur) vorEinfarbigkeit zu bewahren.

Zweiter Abschnitt.

Weiterer Nachweis dieser Form.

Betrachten wir nun zwei unsrer Form angehörige Tonstücke.In beiden wird sich die Form in ihren Grundzügen bewähren; inbeiden aber werden wir auch, wie wir längst schon an andernFormen erfahren haben, Abweichungen in einzelnen Punkten zubemerken und nach ihren Ursachen und Folgen zu forschen haben.

Das erste Tonstück ist das bekannte Andante ,,La consolation “von Dussek.

Der Hauptsatz, Z?dur, hat zweitheilige Liedform. Dies —

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ist der Vordersatz; der Nachsatz wiederholt die ersten Takte mitgeringer Veränderung und führt zum Schluss in der Parallele, Gmoll.

Marx, Komp. L. III. 3. Aull. 10