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Hauptsatz ab. Ist der Seitensatz fest abgerundet und weder seinInhalt noch seine Tonart zu weit entlegen, so können wenige Töneoder Takte für den Rückgang genügen, wie wir schon bei demBeethoven’schen Dmoll-Rondo (S. 116) gesehn haben. Ist der Sei-tensatz fest abgerundet, dabei aber seiner Tendenz und Tonart nachvom Hauptsatz entlegner, so wird es meist gut sein, einen beson-dern vermittelnden Zwischensatz, wie wir in No. 101 bis 105 ver-sucht, oder doch einen überfiihrenden Gang in Bereitschaft zu haben.Ist aber der Seilensatz nicht fest abgeschlossen, so fällt ihm selberanheim, sich gangweise fortzusetzen, bis entweder der Hauptsatzselbst (wie in No. 92), oder die Dominante des Haupttons zum Or-gelpunkte (wie in No. 111) folgen kann. Hätten wir dem Seiten-satz in No. 97 keinen formirten zweiten Theil geben wollen , sokonnte von Takt 13 der No. 97 ab so forfgegangen werden.
Entweder konnte dies Motiv für sich allein an das Ziel füh-ren, oder es konnte sich mit dem Schlussmotiv aus No. 97 ablösen.
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5. Der Orgelpunkt.
Das Bedürfniss , sieh nach längerer Entfernung vom Haupttonauf dessen Dominante festzustellen, ist schon von früher her be-kannt. Es bleibt daher hier nur die nabe liegende Bemerkung zumachen, dass der Orgelpunkt sich natürlich stets aus dem Inhaltedes Satzes oder der Sätze, zu denen er auftritt, bildet, folglich ander Beschaffenheit derselben Theil nimmt. Daher wird er in unsernjetzigen Aufgaben, die nur Liedform und Gang in sich fassen, nurein leichtes Wesen haben, in der Regel nur aus einer leichten überwenig Harmonien binweggeführten Melodie oder rhythmisch melo-dischen Figuration, bisweilen aus einem blossen Gang der Ober-