Siebentes Kapitel: Die Komik und Verwandtes.
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nisses vollständig sein soll. Die Aufmerksamkeit wendet sichvon dem, was die Erwartung befriedigte und doch nicht be-friedigte, wiederum zurück auf das, was dieselbe erregte; diegestaute Apperzeptionswelle fliefst zurück, wie dies gestauteApperzeptionswellen überall zu tun pflegen. Ich frage: „Waswill dies?“ Und diese Frage bestimmt sich genauer: „Wie istdies möglich?“ Wie etwa ist es möglich, dafs ich hier einMäuschen sehe, da doch ein Berg kreifste.
Damit bin ich wiederum bei dem Berg und seinem Kreifsen.Und nun wirkt wiederum die Erwartung. Diese wird von neuementtäuscht. Jetzt beginnt das Spiel von vorn. So gehe ich eineZeitlang hin und her. Dabei ebben allmählich die Wellen. D. h.die komische Vorstellungsbewegung zergeht in sich selbst.
Übergang zur subjektiven Komik.
Das hier von neuem herbeigezogene Beispiel der Komikgehört zu denjenigen, in denen eine „Erwartung“ befriedigt undenttäuscht wird. Dieser stehen, wie oben gesagt, solche gegen-über , in welchen der Begriff der befriedigten und ent-täuschten Erwartung nicht am Platze ist. In einigen erscheinter wenigstens minder passend. Erwähnen wir kurz auch nochsolche Fälle.
Vielleicht rede ich auch von befriedigter und enttäuschterErwartung, wenn ich den allzu Dicken, die „Biertonne“ oderdie „Talggrube“ komisch finde. Ich „erwarte“, so sage ich viel-leicht, dafs der Körper eines Menschen überall Körper sei, etwasLebendiges, Bewegliches, den Lebensfunktionen Dienendes, denAufgaben, die dem Körper gestellt sind, Entsprechendes; undstatt dessen finde ich etwas Unbrauchbares und Hinderliches,etwas, das der Mensch wie eine ihm anhängende und zunichts dienende, sein Dasein und seine körperlichen Funk-tionen hemmende Masse mit sich herumträgt.
Indessen dabei ist der Begriff der Erwartung nicht ingleichem Sinne genommen wie imTobigen Falle, d. h. nicht imSinne der Erwartung, dafs etwas eintreten oder sich mir dar-stellen werde.
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