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Farbe, Ton und Wort.
kann nacheinander als ein Ton und als ein wenig davon ver-schiedener Ton funktionieren.
Es sei die Folge G-H-d gegeben. Und nun folge f. Dannmufs zweifellos dies f — nicht als Quart von C, sondern alsnatürliche Septime von G genommen worden. Es wirkt alssolche. Und damit ist das f in völlig natürlicher Weise ein-geführt. Die Bewegung geht völlig natürlich zu f fort, währendzu dem f, als Quart von C, die Bewegung von G-H-d aus un-möglich hinführen kann.
Nun aber folge auf dies f wiederum einer der Töne desrhythmischen Systems auf G, also G selbst, oder H oder D.Jeder solche Ton weist hin auf C. Und dadurch wird nunzugleich das vorangehende f oder F mitbestimmt. Es wirdsozusagen umgestimmt. Es akkommodiert sich diesem Hinweis.Es wirkt mit Bezug auf dies C nicht mehr als die zu C disso-nante — im Verhältnis von 63:24 oder von 21:16 bezw. von21:8 stehende — natürliche Septime von C, sondern als Quartdes C, also als ein Ton, der zu C im Verhältnis von 64:24oder von 8:3 bezw. von 4:3 steht.
Damit wendet sich das F zugleich dem H und D ent-gegen. Aber eben, indem es dies tut, leitet es nun mit demH und D, bezw. dem G zusammen zwingend zu C, als Ruhe-punkt der Bewegung, hin.
So läfst uns die Doppelstellung des F, oder die Möglichkeit,dafs es nacheinander als ein Ton, und als ein davon wenigverschiedener Ton wirke, einerseits die Hereinnahme des F indie Melodie von G aus, andererseits den Fortgang von F zu Cund die Unterordnung des F unter diesen Grundrhythmus derganzen Melodie begreiflich erscheinen.
Auch diese Doppelstellung des F ist wiederum typisch fürähnliche Doppelstellungen, oder ähnliche sukzessive verschiedeneFunktionen von Tönen. — In der „temperierten Stimmung“ ist,wie man weifs, der Unterschied solcher wenig verschiedenerTöne objektiv ausgeglichen. Es tritt ein einziger, von beidenverschiedener Ton an die Stelle derselben. Dieser eine Tonfunktioniert dann für beide.